Stadt Holzgerlingen
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Richtfest am neuen Flüchtlingswohnheim in der Ahornstraße

28.02.2017

Das Flüchtlingswohnheim in der Ahornstraße hat Konturen angenommen. Am vergangenen Donnerstag wurde dort Richtfest gefeiert.

Bezugsfertig werden soll das Gebäude unterhalb der Grabenrainsporthalle im September. Bis dahin gibt es auch die zusätzlichen Parkplätze für die Sporthalle. Und alles liegt im Kostenplan. 2,2 Millionen Euro investiert die Stadt - und zwar komplett aus der Rücklage, wie Bürgermeister Wilfried Dölker beim Richtfest betonte. Und wir schaffen hier Bedingungen, damit Integration und eine gute Nachbarschaft gelingen kann", so das Stadtoberhaupt.

Verteilt auf 14 Wohneinheiten können 70 bis 80 Personen unterkommen.

Richtfest am neuen Flüchtlingswohnheim an der Ahornstraße 
Richtfest am neuen Flüchtlingswohnheim an der Ahornstraße

Und wieder einmal hat Stadtbaumeister Robert Nitsche als Architekt ganze Arbeit geleistet. Der drei Stockwerke hohe Bau erstreckt über sich über eine Länge von 31 Metern und eine Breite von knapp 17 Metern in bester Aussichtslage an der Ahornstraße. Der besondere Clou an seiner Konzeption ist, dass die einzelnen Wohnungen völlig flexibel zu größeren Wohneinheiten zusammengefasst werden können. Beim jetzigen Rohbau gibt es im Unterschied zur Erlachstraße sogar Durchlässe in den Trennwänden zwischen den Gebäudeachsen; so dass für Großfamilien sogar bis zu drei Achsen zu einzelnen Einheiten verbunden werden können.

Ein Maurer vom Generalunternehmer Bilfinger Hochbau GmbH sprach den Richtspruch: "Die Feierstunde hat geschlagen / es ruhe die geübte Hand / stolz grüßt der Richtbaum nun ins Land".  
Ein Maurer vom Generalunternehmer Bilfinger Hochbau GmbH sprach den Richtspruch: "Die Feierstunde hat geschlagen / es ruhe die geübte Hand / stolz grüßt der Richtbaum nun ins Land".


Dabei ist jede Wohneinheit komplett au-tark gestaltet: Mit Wohnzimmer, Schlafgelegenheiten, Küchenzeile und dem Bad im inneren Kern. Und die kleinste Einheit, die Einzimmer-Wohnung für zwei Personen, ist immer noch 20,42 Quadratmeter groß. Umlaufende Laubengänge auf allen Etagen erlauben es jeder Familie ihre eigenen, durch eine Blende abgetrennten Zugänge zu benutzen. Das Dach wird extensiv begrünt, in den Keller kommt eine Blockheizkraftwerk, das den Strom für den Eigenbedarf erzeugt. Zum Tal hin werden noch Bäume und Hecken gepflanzt.

Bürgermeister Dölker unterstrich, dass das Gebäude in massiver Beton-Stahl-Bauweise auf Langzeitnutzung angelegt ist: Sollte es eines Tages nicht mehr für Flüchtlinge benötigt werden, kommt es als sozialer Mietwohnungsraum in Betracht.

 
 
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