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Stadt Holzgerlingen
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Werthaltige Stadt
 

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Neujahrsempfang 2019

17.01.2019

Neujahrsempfang 2019

Rappelvoll war die Stadthalle beim Neujahrsempfang 2019 am vergangenen Sonntag. Bereits zum ökumenischen Gottesdienst, der zuvor in der Stadthalle stattfand, hatten sich viele Bürgerinnen und Bürger eingefunden.

Musikalisch begrüßt wurden die Gäste vom Musikverein Holzgerlingen.
Den flotten Rhythmen des Musikvereins folgte die Rede des stellvertretenden Bürgermeister Eberhard Binder. Er nutzte sein Grußwort vor allem um Werbung für die am 26. Mai 2019 anstehende Gemeinderatswahl zu machen.

Auch Bürgermeister Delakos wünschte zunächst allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2019. Er ließ das abgelaufene Jahr 2018, in dem nach 32 Jahren die „Ära Dölker“ zu Ende ging, Revue passieren und gab einen Ausblick auf das neue Jahr 2019.

Prämierungen im Rahmen der Werthaltigen Stadt Holzgerlingen

Mit einem kurzen Film und prägnanten Worten rief Bürgermeister Delakos das Projekt „Werthaltige Stadt Holzgerlingen“ in Erinnerung. Wesentlicher Inhalt des Projektes ist, dass sich Holzgerlingen für Werte stark macht, die sich in den folgenden 5 Handlungsfeldern wiederfinden:

• Familie, Bildung, Kultur, Soziales
• Mobilität und Verkehr
• Energie und Umwelt
• Stadt und Zukunft sowie
• Wirtschaft


In den letzten 1 ½ Jahren wurden auf der Online-Plattform der Werthaltigen Stadt Holzgerlingen 40 verschiedene Projekte und durchgeführte Aktionen der Öffentlichkeit vorgestellt. Auf dem sogenannten „Marktplatz der Erfolge“ wurden die Projekte einem der fünf Handlungsfelder zugewiesen. Eine Jury wählte aus jedem Handlungsfeld das werthaltigste Projekt aus.

Vor der Prämierung der einzelnen Projekte nutzte Bürgermeister Delakos die Gelegenheit um noch einmal Werbung für die Konzeption „Werthaltige Stadt Holzgerlingen“ zu machen und die Anwesenden zum Mitmachen zu animieren.

Egal, ob es sich um ein Großprojekt handele, oder es die kleine, aber wertvolle Hilfe in der Nachbarschaft sei. Jede Aktion, die auf eines der jeweiligen Handlungsfelder einzahlt, mache Holzgerlingen ein kleines bisschen „werthaltiger“ und somit lebenswerter.

Er bedankte sich bei allen, die sich mit Ihren Ideen und Projekten eingebracht haben. Alle Projekte hätten Holzgerlingen bereichert und werthaltiger gemacht, weshalb alle Gewinner seien.


Prämierung der werthaltigsten Projekte

Handlungsfeld „Familie und Soziales“ - Dreamcircus

Unter Berücksichtigung der Bewertungskriterien „werthaltige Stadt Holzgerlingen“ geht der erste Platz in der Kategorie Familie und Soziales an das Projekt „Dreamcircus“.
Das Konzept ist von mehreren Projektpartnern mit vielfältiger fachlicher Expertise entwickelt worden, den Dream Doctors, dem Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Böblingen und der Waldhaus Jugendhilfe gGmbH. Hier fließen Elemente der Circuspädagogik und therapeutisches Medical Clowning zusammen. Ein Ziel des Projekts ist es, eine positive Entwicklung und Integration von Flüchtlingskindern für alle Kinder der Vorbereitungsklassen zu ermöglichen. Zudem ist die Teilnahme für alle interessierte Kinder und Jugendlichen in Holzgerlingen geöffnet. D.h., es können sich viele Holzgerlinger Kinder und Jugendliche spielerisch mit dem Thema Integration befassen. Das Projekt ist seit 2017 in Holzgerlingen etabliert. Besonders im Hinblick auf die Vielfalt der Kulturen und der Umgang mit Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern wird das Bewusstsein und die Haltung der jungen Menschen geprägt. Das Projekt ist ein großer Mehrwert für die Stadt, und bricht vielleicht auch alte Denkmuster auf. Es bietet eine große Chance für alle Holzgerlinger Kinder und Jugendliche, Integration positiv zu gestalten. Denn die Kinder und Jugendlichen von heute sind die Erwachsenen von morgen.


Handlungsfeld „Stadt und Zukunft“ – Mehrgenerationenhaus

Das Gewinner-Projekt ist das Mehrgenerationenhaus. Jury-Mitglied und Laudatorin Tanja Alpers betonte, dass es heute und in Zukunft sehr wichtig wäre, dass mehr bzw. verschiedene Generationen zwar in separaten Wohnungen aber unter einem Dach leben. In der heutigen Zeit geht immer mehr das ”Wir”-Gefühl verloren, die Großfamilie wie sie einst auf Bauernhöfen gelebt wurde, gibt es nicht mehr!
Um nicht noch weiter zu einer “Ich”-Gesellschaft zu werden, dazu könnten Mehrgenerationenhäuser beitragen. In diesen können Werte wie Gemeinsamkeit, Miteinander, Hilfsbereitschaft gelebt und erlebt werden. Ebenso können Alt und Jung voneinander lernen und zusammenleben!
Gleichzeitig bietet ein Mehrgenerationenhaus Raum für gemeinsame Aktivitäten. Jeder kann sich engagieren, ohne seine Eigenständigkeit zu vernachlässigen. Die Eigenständigkeit unter Umständen sogar durch das Miteinander länger erhalten werden.


Handlungsfeld „Mobilität und Verkehr“ - Seniorenmobil

Seit 2012 gibt es in Holzgerlingen das Angebot für alle älteren Menschen. Immer Dienstagvormittags von 08 – 12 Uhr und alle 14 Tage Donnerstagmittags von 14 und 17 Uhr ist das Seniorenmobil im Einsatz.

Ob es der Arzttermin ist oder der Frisörbesuch, der Einkauf oder die Fahrt zur Gymnastik. Das Seniorenmobil bietet allen mobil eingeschränkten älteren Menschen in Holzgerlingen die Möglichkeit, aktiv teilzuhaben am örtlichen Leben und ermöglicht den Seniorinnen und Senioren ein langes, selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden.

Das Seniorenmobil erfüllt alle Kriterien in besonderer Weise und ist deshalb zu Recht das werthaltigste Projekt in diesem Handlungsfeld.
Stellvertretend für die AG Verkehr, die dieses Projekt ins Leben gerufen hat, nahm Herr Heinz Höfinger den Preis in Empfang.
Herr Höfinger ist der unermüdliche Kämpfer für die Mobilität in unserer Stadt und kümmert sich rührig um alle Themen rund um dieses Thema. Besonders im Bereich Radverkehr engagiert sich Herr Höfinger seit geraumer Zeit mit großem Erfolg.


Handlungsfeld „Wirtschaft“ – Interkommunale Bildungsmesse „IBIS“

Sieger in der Kategorie „Wirtschaft“ ist das Projekt Interkommunale Bildungsmesse

Seit vielen Jahren fehlt dem deutschen Handwerk und Handel, trotz jährlich verbesserter Geschäftsergebnisse, der Nachwuchs. Auch den Berufsbildern in Sozial- und Pflegeberufen fehlt es seit Jahren an ausreichend Bewerberinnen und Bewerbern.

Daher kommt es darauf an über die Entwicklungs- und Karrierechancen, die es in diesen Bereichen gibt, noch besser zu informieren. Dabei ist es auch wichtig, auf die Verdienstmöglichkeiten hinzuweisen. Die können, wie Statistiken zeigen, auch besser sein, als in manchem akademischen Beruf. Oft sind die vielen Möglichkeiten für Fort- und Weiterbildungen den jungen Schulabgänger/inne kaum bekannt.

Seit 18 Jahren gibt es die Ausbildungsplatzmesse in Holzgerlingen. Dort bekommen Jugendliche und Eltern von Betrieben, Firmen, öffentliche Einrichtungen und Schulen zahlreiche Antworten auf die Frage: „Schule – und was dann?“

Die Aussteller präsentieren über 100 Berufsbilder, eine Begleitbroschüre mit den Ausbildungsberufen der vertretenden Firmen ergänzt die Veranstaltung. Neben einem Überblick über die Ausbildungsberufe enthält die Broschüre auch wichtige Tipps für eine erfolgreiche Ausbilungsplatzsuche und Bewerbungsphase. Die ganze Bandbreite vom Dienstleistungssektor über gewerblich-technische oder sozial-pflegerische Berufe bis hin zum kaufmännischen Bereich stellt sich bei der Bildungsmesse vor.


Handlungsfeld „Energie und Umwelt“ – Bienen für den Waldkindergarten

Siegerprojekt dieser Kategorie sind die „Bienen für den Waldkindergarten“. Die „Bienenaktion“ bildet bereits bei den Kleinsten das Bewusstsein für Bienen und lässt sie eindrucksvolle Erfahrungen sammeln. Davon konnte er sich selbst überzeugen als er die ersten Fotos seiner kleinen Nichte im Waldkindergarten sah. Eines davon zeigte sie in voller Imkerausrüstung, so der Laudator Jan Stäbler. Das Projekt ist im Kindergartenbereich neuartig. Es ist sehr nachhaltig und nachahmungswürdig und somit werthaltig. Die Bienenaktion leistet einen Mehrwert für Natur und Gesellschaft, sie ist in der Öffentlichkeit wahrnehmbar und kann andere animieren Ähnliches auf die Beine zu stellen. Somit sind die Nachhaltigkeit und die Langzeitwirkung des Projektes besonders gegeben.

Den Bericht mit Bildern können Sie im Nachrichtenblatt Nr. 3/2019 Seite 4 und 5 nachlesen

 
 
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