Stadt Holzgerlingen
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Rathaus

Böblinger Straße 5-7

71088 Holzgerlingen

Öffnungszeiten

Mo - Fr: 08:00 - 12:15 Uhr
Di: 14:00 - 16:00 Uhr
Do: 14:00 - 18:00 Uhr

Ferienzeit ist Reisezeit

13.07.2020

Ferienzeit ist Reisezeit

------ Aktueller Stand: 22. Juli 2020, 07.00 Uhr ------

Allgemeine Informationen

  • Für mehr als 160 Nicht-EU-Länder hat die Bundesregierung die Reisewarnung bis zum 31. August 2020 verlängert, darunter auch beliebte Reiseziele wie die Türkei und Ägypten.
  • Für die meisten Staaten der Europäischen Union sowie angrenzende Länder wurde die Reisewarnung aufgehoben – dies gilt nicht für Norwegen und Schweden.
  • Die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes informieren über die Risiken, Einschränkungen und Regelungen in den jeweiligen Ländern, daher sind diese vor Buchung und Reiseeintritt unbedingt zu prüfen. Link: www.diplo.de/sicherreisen. Im Zweifel können Reisende sich bei darüber hinaus gehenden Fragen an die Botschaft oder das zuständige Konsulat ihres Reiselandes in Deutschland wenden.

Einreise in andere Länder

  • Änderungen der Einreise- und Quarantänevorschriften erfolgen teilweise ohne jede Vorankündigung und mit sofortiger Wirkung, wenn die Gesamtumstände dies zulassen.
  • Einige Länder verlangen ein negatives PCR-Testresultat für die Einreise.
  • Erste Kreuzfahrten starten Ende Juli wieder ab Hamburg – ohne Landgänge und unter strengen Hygieneregeln. Das Auswärtige Amt rät von Kreuzfahrten ab, ausgenommen sind Flusskreuzfahrten innerhalb der EU und des Schengen-Raums mit besonderen Hygienekonzepten.
  • Auch im Ausland sollten Reisende die Präventionsmaßnahmen wie Abstand, regelmäßiges Händewaschen, Nies- und Hustenetikette beachten.
  • Wenn im Ausland eine Infektion festgestellt wird, entscheiden die Behörden des jeweiligen Landes, welche Maßnahmen ergriffen werden. Die Behörden können dabei auch Quarantänemaßnahmen anordnen, die befolgt werden müssen. Eine Rückreise ist während dieser Zeit in der Regel nicht möglich.

Einzelne Länder

  • Wer nach England reist, muss dort nicht mehr für zwei Wochen in Quarantäne. In Schottland, Wales und Nordirland gilt die Quarantänepflicht weiter. Vor Einreise in die genannten Länder müssen sich Reisende über ein Online-Formular registrieren.
  • Die Einreise nach Frankreich ist möglich. Hotels, Campingplätze, Ferienhäuser, Restaurants, Museen und Sehenswürdigkeiten haben geöffnet – auch der Eiffelturm in Paris. Strände und Parks sind zugänglich. Vergnügungsparks sind laut Auswärtigem Amt noch geschlossen. Maskenpflicht gilt für Reisende, die älter sind als elf Jahre, in Bussen und Bahnen oder an Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten.
  • Italiens Grenzen sind für Urlauber geöffnet. Quarantäne wird nicht mehr verlangt. Bis zum 31. Juli 2020 gilt in Italien noch der Notstand. Die Corona-Fallzahlen gehen aber zurück. Museen, Kinos, Theater und Opernhäuser sind unter Einschränkungen geöffnet. In mehreren Regionen wird derzeit eine Registrierung verlangt. Die Formulare gibt es an Bord von Flugzeugen und Fähren. Es herrscht vielerorts Maskenpflicht. Je nach Region besteht in Geschäften zudem die Pflicht, Handschuhe zu tragen. Häufig werden auch Temperaturmessungen durchgeführt. Fällt die Temperatur zu hoch aus, wird der Zutritt verweigert. Ebenso kann die Gesundheitsbehörde informiert werden.
  • Zwischen den Niederlande und Deutschland finden keine Grenzkontrollen statt. Auf Campingplätzen und in Ferienparks sind Duschen und WCs wieder geöffnet. Restaurants und Cafés sind ebenso wie Supermärkte und Geschäfte geöffnet. Museen, Kinos und Theater dürfen uneingeschränkt Besucher empfangen - vorausgesetzt, sie melden sich vorher online an.
  • Für die Nachbarstaaten gibt es in Österreich grundsätzlich keine Einreisebeschränkungen mehr. Außerdem für deutsche Touristen wichtig: Es gibt keine Kontrollen an der Grenze zu Italien – z.B. am Brenner. Das Tragen von Mund- und Nasenschutz ist nur noch in Bussen und Bahnen, in Apotheken, Praxen und Kliniken Pflicht.
  • Für das portugiesische Festland gibt es derzeit keine Einreisebeschränkungen. Wer auf die Inseln Madeira oder die Azoren reist, muss unter Umständen persönliche Angaben zum Zielort und Reisegrund machen. Bei Hotels und Campingplätzen ist weiter mit Einschränkungen zu rechnen. Restaurants sind geöffnet, Bars oder Diskotheken bleiben bis auf weiteres geschlossen. Strände sind unter Auflagen geöffnet. Im Großraum Lissabon gilt wegen steigender Corona-Zahlen seit dem 1. Juli für zwei Wochen wieder ein teilweiser Lockdown.
  • Spaniens Grenzen sind geöffnet. In geschlossenen Räumen und auch im Freien müssen Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden, wenn ein Sicherheitsabstand von mindestens eineinhalb Metern nicht eingehalten werden kann. Einzelne Regionen entscheiden über weitere Maßnahmen. In Katalonien gilt wegen lokaler Ausbrüche eine ungewöhnlich strenge Maskenpflicht: Alle Personen ab sechs Jahre müssen in der Öffentlichkeit einen Mund- und Nasenschutz tragen. Auf den Balearen wird auch in der Öffentlichkeit verlangt, Mund und Nase zu bedecken. Das betrifft die Inseln Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera. Ausnahmen gelten für Sport, Schwimmen und Sonnenbaden am Strand. In der Region Extremadura muss jeder im Freien eine Maske tragen, der älter als 6 Jahre ist.
  • Von Reisen in die Türkei wird bis zum 31. August 2020 abgeraten. Wer trotzdem reisen will, macht das auf eigene Gefahr (Einreiseverbot für Deutsche wurde am 11. Juni aufgehoben). Rückholaktionen, wie zu Beginn der Pandemie, soll es nach Angaben der Bundesregierung nicht wieder geben. Wer in die Türkei einreist, wird untersucht. Bei erhöhter Temperatur oder weiteren Symptomen wird auf Corona getestet. Bei einem positiven Test sind Quarantänemaßnahmen möglich. Auf Marktplätzen, in Supermärkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Tragen von Alltagsmasken Pflicht. In vielen Städten (u.a. Istanbul, Ankara, Izmir) gilt die Maskenpflicht im öffentlichen Raum allgemein. Für Menschen über 65 Jahre gilt eine grundsätzliche Ausgangssperre von 20 Uhr bis 10 Uhr. Eine Reise zwischen Provinzen ist für sie nur mit Genehmigung möglich. Da die Türkei als Risikogebiet gilt, müssen Rückkehrer in Quarantäne.

Rückreise und Quarantäne

  • Personen, die aus dem Ausland in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben sowie sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufzuhalten (sog. Absonderung).
  • Rückkehrer aus Risikogebieten sind außerdem verpflichtet, unverzüglich das Gesundheitsamt zu kontaktieren und auf ihre Einreise hinzuweisen. 
  • Wer den Verpflichtungen nicht nachkommt, begeht laut "Corona-Einreiseverordnung" eine Ordnungswidrigkeit gegen das Infektionsschutzgesetz. Es drohen Geldstrafen von bis zu 25.000 Euro.
  • Es darf kein Besuch außerhalb des eigenen Hausstandes empfangen werden. Außerdem sollen sich die Rückkehrer testen lassen.
  • Von den genannten Regelungen sind nur Personen ausgenommen, die einer landesrechtlichen Ausnahme unterliegen und die keine Krankheitssymptome für COVID-19 aufweisen. U.a. haben die Länder Ausnahmen für Personen vorgesehen, die nur zur Durchreise einreisen, oder die durch ein ärztliches Zeugnis belegen können, dass sie innerhalb von 48 Stunden vor der Einreise negativ auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 getestet worden sind.
  • Eine Freitestung von der Quarantänepflicht nach Einreise darf nur unmittelbar am Flughafen oder in der Wohnung/Häuslichkeit der Absonderung stattfinden. Ein zwischenzeitliches „Brechen“ der Quarantäne zu Testzwecken ist unzulässig.
  • Das Robert-Koch-Institut nennt in einer Liste Länder, in denen ein erhöhtes Risiko besteht. Aktuell (14.07.20) sind das folgende Länder: Afghanistan, Ägypten, Albanien, Algerien, Angola, Antigua und Barbuda, Äquatorialguinea, Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Äthiopien, Bahamas, Bahrain, Bangladesch, Barbados, Belarus, Belize, Benin, Bhutan, Bolivien, Bosnia und Herzegowina, Brasilien, Burkina Faso, Burundi, Cabo Verde, Chile, Costa Rica, Côte d'Ivoire, Dominica. Dominikanische Republik, Dschibuti, Ecuador, El Salvador, Eritrea, Eswatini, Gabun, Gambia, Ghana, Grenada, Guatemala, Guinea, Guinea Bissau, Guyana, Haiti, Honduras, Indien, Indonesien, Irak, Iran, Israel, Jamaika, Jemen, Kap Verde, Kamerun, Kasachstan, Katar, Kenia, Kirgisistan, Kolumbien, Komoren, Kongo DR, Kongo Rep, Korea (Volksrepublik), Kosovo, Kuba, Kuwait, Lesotho, Libanon, Liberia, Libyen, Madagaskar, Malawi, Mali, Marokko, Mauretanien, Mexiko, Mongolei, Mosambik, Namibia, Nepal, Nicaragua, Niger, Nigeria, Nordmazedonien, Oman, Pakistan, Palästinensische Gebiete, Panama, Papua-Neuguinea, Peru, Philippinen, Republik Moldau, Ruanda, Russische Föderation, Saint Kitts und Nevis, Saint Lucia, Saint Vincent and the Grenadines, Sambia, São Tomé und Príncipe, Saudi Arabien, Schweden, Senegal, Serbien, Sierra Leone, Simbabwe, Somalia, Sri Lanka, Südafrika, Sudan, Südsudan, Surinam, Syrische Arabische Republik, Tadschikistan, Tansania, Timor Leste (Osttimor), Togo, Trinidad Tobago, Tschad, Türkei, Turkmenistan, Uganda, Ukraine, USA, Usbekistan, Venezuela, Vereinigte Arabische Emirate und Zentralafrikanische Republik. Hier finden Sie die regelmäßig aktualisierte Liste: https://www.rki.de/covid-19-risikogebiete.
  • Für Rückkehrer aus anderen Ländern gilt Folgendes: Sofern Sie nach der Einreise Symptome aufweisen, die auf eine Corona-Infektion hindeuten, lassen Sie sich möglichst schnell testen und bleiben Sie bis zum Testergebnis zu Hause.

Weiterführende Links

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen daher, sich vor Buchung und Reiseantritt umfassend zu informieren. Die Entscheidung über das "Ob" und "Wie" einer Reise fällen Reisende nach wie vor selbst. Ein klärendes Gespräch mit dem Arbeitgeber ist bezüglich der Entgeltfortzahlung in Anbetracht einer möglichen Quarantänemaßnahme im Anschluss zu empfehlen.

 
 
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