Stadt Holzgerlingen
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Erweiterte Kontakt- und Sportmöglichkeiten

06.06.2020

Erweiterte Kontakt- und Sportmöglichkeiten

----- Aktueller Stand: 15. Juni 2020, 12.00 Uhr -----

Treffen und Veranstaltungen

  • Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist künftig in einer Gruppe mit Angehörigen von bis zu zwei Haushalten oder bis zu zehn Personen gestattet. Bisher durfte man sich im öffentlichen Raum nur mit den Personen eines weiteren Haushalts treffen.
  • Bei Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen außerhalb des öffentlichen Raums dürfen sich jetzt bis zu 20 statt bisher nur zehn Personen aus mehreren Haushalten treffen oder ohne zahlenmäßige Beschränkung, wenn alle Personen miteinander verwandt sind.
  • Die CoronaVO private Veranstaltungen erlaubt seit dem 9. Juni private Feiern mit max. 99 Teilnehmenden in Restaurants, Eventlocations, Vereinsheimen oder Gemeindehäusern. Auch beim Feiern sind die Abstandsregelungen einzuhalten, Händeschütteln oder Umarmen sollte vermieden werden. Namen und Kontaktdaten der Gäste sind zu notieren. Seit dem 12. Juni 2020 ist der Tanz des Brautpaars erlaubt, wenn die Tanzfläche so bemessen ist, dass mindestens 25 Quadratmeter zur Verfügung stehen und sichergestellt ist, dass zwischen dem Brautpaar und den anderen Teilnehmern dauerhaft ein Abstand von mindestens 2,5 Metern eingehalten wird.
  • Die CoronaVO Veranstaltungen regelt nicht private Veranstaltungen, u.a. Kulturveranstaltungen und Veranstaltungen von Vereinen und Parteien. Es gelten allgemeine Regelungen: weniger als 100 Personen, Mitwirkungsverbot der Teilnehmenden, Abstand, Hygiene, Zutrittssteuerung, Zuweisung der Sitzplätze, Datenerhebung und ggf. Maskenpflicht.
  • Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmenden werden bis zum Ablauf des 31. August 2020 untersagt.

Sportanlagen und Sportstätten

Alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten, insbesondere Fitnessstudios, Yogastudios sowie Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen sowie Schwimm- und Hallenbäder, Thermal- und Spaßbäder und Badeseen mit kontrolliertem Zugang dürfen gemäß Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Sportstätten betrieben werden, auch notwendige Nebenanlagen wie Sekretariate und Toiletten.

Dabei sind die folgenden Voraussetzungen und Bedingungen zu beachten:

Sportanlagen und Sportstätten sowie Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen:

  • Während der gesamten Trainings- und Übungseinheiten muss ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen sämtlichen anwesenden Personen eingehalten werden.
  • Ein Training von Sport- und Spielsituationen, in denen ein direkter körperlicher Kontakt erforderlich oder möglich ist, ist untersagt.
  • Hochintensive Ausdauerbelastungen in geschlossenen Räumen sind untersagt.
  • Trainings- und Übungseinheiten mit Raumwegen dürfen ausschließlich individuell oder in Gruppen von maximal zehn Personen erfolgen; dabei müssen pro Person mindestens 40 Quadratmeter zur Verfügung stehen.
  • Bei Beibehaltung des Standorts (feste Geräten und Übungen auf Matten) muss eine Fläche von mindestens 10 Quadratmetern pro Person zur Verfügung stehen.
  • Beim Tanzen individuell oder in Gruppen von maximal zehn Personen oder bis zu zehn festen Paaren muss pro Person oder Tanzpaar eine Fläche von mindestens 25 Quadratmeter zur Verfügung stehen; beim Ballett an der Stange ist ein Mindestabstand von 2,5 Metern einzuhalten.
  • Sport- und Trainingsgeräte müssen nach jeder Benutzung sorgfältig gereinigt oder desinfiziert werden.
  • Kontakte außerhalb der Trainings- und Übungszeiten sind auf ein Mindestmaß zu beschränken, Ansammlungen sind untersagt.
  • Umkleiden und Duschräume bleiben geschlossen.
  • Textilien, insbesondere Handtücher und Bademäntel, die an Nutzer ausgegeben werden, sind nach jeder Nutzung auszutauschen.
  • Die Einrichtung muss die erforderlichen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen beachten (ausreichende Schutzabstände auf Verkehrswegen sowie mit Seife und/oder Desinfektionsmittel ausgestattete Toiletten zum Händewaschen).
  • Geschlossene Räume sind regelmäßig zu lüften.
  • Für jede Trainings- und Übungsmaßnahme ist eine verantwortliche Person zu bestimmen.

Schwimm- und Hallenbäder, Thermal- und Spaßbäder sowie Badeseen mit kontrolliertem Zugang:

  • Ein einrichtungsspezifisches Hygienekonzept ist zu erstellen. 
  • Die Anzahl der am Badebetrieb teilnehmenden Personen ist zu beschränken: In Schwimmerbecken ist eine Wasserfläche von 10 Quadratmetern pro Person zu gewährleisten oder die Wasserfläche in einzelne Bahnen zu unterteilen; dabei kann jede Bahn auf einer Bahnlänge von 50 Metern von maximal zehn Personen gleichzeitig genutzt werden; Aufschwimmen oder Überholen ist nicht erlaubt. In Nichtschwimmerbecken ist eine Wasserfläche von 4 Quadratmetern pro Person zu gewährleisten. In ausgewiesenen Therapiebecken gilt: 4,5 Quadratmetern pro Person bei Schwimmerbecken und 2,7 Quadratmetern pro Person bei Nichtschwimmerbecken; Für Liegewiesen und Liegeflächen gilt: 10 Quadratmetern pro Person.
  • Während des gesamten Badebetriebs muss ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen sämtlichen anwesenden Personen eingehalten werden. Körperkontakt, insbesondere Händeschütteln und Umarmen, ist zu vermeiden.
  • Zu- und Ausstiege aus den Becken sind räumlich voneinander zu trennen; der Zutritt zu Sprungtürmen, Wasserrutschen und ähnlichen Attraktionen muss gesteuert und Warteschlangen vermieden werden.
  • Kontakte außerhalb der Schwimmbecken und der einzelnen Attraktionen sind auf ein Mindestmaß zu beschränken; Ansammlungen sind untersagt.
  • Es dürfen ausschließlich persönliche Schwimm- und Trainingsutensilien, insbesondere Schwimmflügel und Schwimmbrillen, verwendet werden.
  • Bei der Umkleide sollen möglichst Einzelkabinen genutzt und die Anzahl der Spinde eingeschränkt werden.
  • Für das Duschen vor dem Baden gilt im Duschraum die maximale Anzahl von drei Personen pro 20 Quadratmetern, das Duschen nach dem Baden findet nicht im Duschraum statt; auf das Föhnen der Haare soll verzichtet werden.
  • Textilien, insbesondere Handtücher und Bademäntel, die an Nutzer ausgegeben werden, sind nach jeder Nutzung auszutauschen.
  • Der Betreiber muss die erforderlichen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen beachten (ausreichende Schutzabstände auf Verkehrswegen, mit Seife und/oder Desinfektionsmittel ausgestattete Toiletten zum Händewaschen, tägliche Reinigung von Sitz- und Liegeflächen sowie Barfuß- und Sanitärbereiche; mehrmals täglich zu reinigen sind Handläufe an Beckenleitern, Wasserrutschen und Sprunganlagen).
  • Schwimmkurse und Schwimmunterricht, einschließlich Trainingseinheiten und Angebote von Sportvereinen, dürfen ausschließlich individuell oder in Gruppen von maximal zehn Personen erfolgen. Schwimmunterricht findet in, möglichst mit Leinen getrennten, Bahnen statt. Dabei kann jede Bahn auf einer Bahnlänge von 50 Metern von maximal zehn Personen gleichzeitig genutzt werden. Es ist darauf zu achten, dass kein Aufschwimmen oder Überholen stattfindet. Bei Schwimmkursen muss pro Person mindestens 10 Quadratmeter Wasserfläche zur Verfügung stehen.
  • Für jedes Becken sowie für jede Attraktion ist eine verantwortliche Person zu bestimmen.

Allgemein gilt:

  • Zum Zweck der Auskunftserteilung sind die Daten der Nutzer (Vor- und Nachname, Telefonnummer oder Adresse, Datum und Uhrzeit) zu erheben und zu speichern. Diese Daten sind vier Wochen nach Erhebung zu löschen.
  • Personen, die in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder die Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur aufweisen, dürfen die Einrichtungen und die Bäder nicht betreten.
  • Die Zulässigkeit und Ausgestaltung des Betriebs von gastronomischen Angeboten, Kosmetikbehandlungen, Massagen, Saunabereichen und Einzelhandel richten sich nach den entsprechenden Verordnungen.
  • Die Informationspflicht über Abstandsregelungen und Hygienevorgaben ist einzuhalten. Aushänge sind in den Einrichtungen und Bädern gut sichtbar anzubringen.

Bußgeldkatalog

Verstöße gegen die Corona-Verordnung werden mit Bußgeldern geahndet. Sehen Sie hier den Bußgeldkatalog für Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz im Zusammenhang mit der Corona-VO der Landesregierung in der Fassung vom 2. Juni 2020.

 
 
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