Stadt Holzgerlingen
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Böblinger Straße 5-7

71088 Holzgerlingen

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Di: 14:00 - 16:00 Uhr
Do: 14:00 - 18:00 Uhr

Veranstaltungen in Zeiten von Corona

21.07.2020

Veranstaltungen in Zeiten von Corona

Allgemein

  • Im öffentlichen und im privaten Raum dürfen sich 20 Personen treffen. Für Personen, die in gerader Linie verwandt sind, für Geschwister, Partner und deren Nachkommen oder Personen, die dem eigenen Haushalt angehören, gilt die Personengrenze nicht. 
  • Bei Treffen von 20 Personen gilt die Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstands nicht.
  • Untersagt sind weiterhin Tanzveranstaltungen mit Ausnahme von Tanzaufführungen sowie Tanzunterricht und -proben. Das Tanzen auf einer Hochzeitsfeier ist jedoch zulässig, da sich das Verbot zu Tanzen nur auf Veranstaltungen bezieht, bei denen das Tanzen wesentlicher Bestandteil ist.
  • Clubs und Diskotheken dürfen weiterhin nicht öffnen. 
  • Seit dem 14. Juli 2020 gibt es die Corona-Verordnung Messen, die wesentliche Erleichterungen enthält. So dürfen ab dem 1. August kleinere Messen, Ausstellungen und Kongresse mit bis zu 500 Teilnehmenden stattfinden, vom 1. September an mit mehr als 500 Personen. Die Regelung zur Mindestquadratmeterzahl pro Person wurde geändert (7 Quadratmeter pro Person statt 10 Quadratmeter wie bisher). Die Abstands- und Hygieneregeln müssen jedoch konsequent eingehalten werden.

Private Veranstaltungen

  • Eine private Veranstaltung ist ein zeitlich und örtlich begrenztes und geplantes Ereignis mit einer definierten Zielsetzung oder Absicht in der Verantwortung einer privaten Veranstalterin oder eines privaten Veranstalters, an dem eine Gruppe von Menschen gezielt teilnimmt.
  • Private Veranstaltungen sind mit bis zu 100 Teilnehmenden möglich. Ein Hygienekonzept ist nicht erforderlich. Dies gilt etwa für Geburtstags- oder Hochzeitsfeiern, Taufen und Familienfeiern.
  • Die Grenze von maximal 100 Teilnehmenden gilt unabhängig vom Alter oder Verwandtschaftsgrad der Gäste. Beschäftigte des Veranstaltungsortes und sonstige Mitwirkende wie etwa der DJ oder der Fotograf zählen nicht zu den Teilnehmenden.
  • Es gibt keine Unterscheidung von privaten Veranstaltungen in angemieteten oder privaten Räumen, es gelten die gleichen Bedingungen.
  • Die für den Ansteckungsschutz wichtigen Hygienevorschriften (s.u.) sind einzuhalten. Eine Mindestabstandspflicht gibt es im privaten Rahmen allerdings nicht, es handelt sich vielmehr um ein Gebot.
  • Folglich gibt es auch keine Begrenzung der Personenzahl beim Sitzen an einem Tisch. Trotzdem sollten bei der Planung die Raumkapazitäten nicht ausgereizt werden, gerade weil sich die Teilnehmenden über viele Stunden in einem Raum aufhalten und so ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht.
  • Auf privaten Veranstaltungen gilt keine Maskenpflicht. Eine Maskenpflicht besteht unter Umständen für Beschäftigte beim unmittelbaren Kontakt mit den Gästen, so z.B. für das Personal von Cateringdiensten.
  • Bei Veranstaltungen mit mehr als 20 Personen, die nicht nur aus engen Familienangehörigen bestehen, ist eine Datenerhebung durchzuführen. Dies gilt allerdings nicht, wenn und soweit Daten bereits vorliegen. Daher dürften im Regelfall allenfalls wenige Daten zu erheben sein.
  • Unabhängig vom privaten oder nicht-privaten Charakter der Veranstaltung ist die veranstaltende Person für die Einhaltung aller geltenden Hygieneregeln verantwortlich.
  • Geschlossene Räume sollten regelmäßig richtig durchgelüftet werden: Stoßlüften – ein gekipptes Fenster bringt hier nichts.
  • Oberflächen und Gegenstände, die von mehreren Personen berührt werden, sind regelmäßig zu reinigen. Hierzu gehören insbesondere die Sanitärbereiche.
  • Ein Sektempfang, Stehimbiss oder ähnliches kann Teil der privaten Veranstaltung sein. Er muss aber im Rahmen der Veranstaltung stattfinden. Dafür gelten die oben genannten Anforderungen: ein definierter Kreis von Teilnehmenden an einem festen Ort zu einem bestimmten Zeitpunkt für eingeladene Gäste und ohne die Möglichkeit, dass nicht zur Veranstaltung gehörende Personen teilnehmen können.
  • Bewirtungen „am Tisch“ verringern eventuelle Kontaktmöglichkeiten zwischen den Gästen. Buffets sind zulässig, wenn der Mindestabstand und die folgenden Hygieneempfehlungen durchgängig eingehalten werden können: Es ist eine klare Wegeführung mit genügend breite Zu- und Abgänge zum Buffet vorzusehen. Damit es nicht zur Bildung von Warteschlangen kommt, sind zeitliche Regelungen empfehlenswert, etwa dass Gäste tischweise zum Gang ans Büffet gebeten werden. Die Speisenausgabe durch eine hinter dem Buffet stehende Servicekraft gewährleistet den hygienischen Zustand der angerichteten Speisen und verringert die Gefahr, dass Oberflächen am oder rund ums Buffet von mehreren Personen berührt werden wie Servierlöffel oder Schöpfkellen.

Öffentliche Veranstaltungen

  • Großveranstaltungen wie z.B. Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen-, Wein-, Schützenfeste oder Kirmes- Veranstaltungen sind noch untersagt.
  • Öffentliche Veranstaltungen sind mit bis zu 250 Personen möglich, wenn den Teilnehmenden für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze zugewiesen werden und die Veranstaltung einem im Vorhinein festgelegten Programm folgt. Also etwa Kulturveranstaltungen, Vereinstreffen oder Mitarbeiterversammlungen.
  • Das Betreten und Verlassen der Räumlichkeit ist zu steuern, die Bildung von Warteschlangen ist zu vermeiden.
  • Ein Hygienekonzept ist zu erstellen und der Behörde auf Verlangen vorzulegen.
  • Es gilt eine Mindestabstandspflicht von 1,5 Metern. Der Raum ist so zu bemessen, dass eine Umsetzung der Abstandsregelung möglich ist (Die Liegenschaftsverwaltung hat die städtischen Räumlichkeiten ausgemessen und gibt auf Nachfrage gerne Auskunft).
  • Die Möglichkeit der ausreichenden Händehygiene ist zu gewährleisten, die Räume sind regelmäßig zu durchlüften.
  • Die oben genannten Regelungen zum Thema Sektempfang, Stehimbiss und Buffets gelten auch im öffentlichen Rahmen.
  • Ab dem 1. August sind Veranstaltungen mit weniger als 500 Personen wieder erlaubt.
  • Bis zum 31. Oktober sind Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmenden weiter untersagt.

Vieles ist jetzt wieder erlaubt. Aber nicht alles, was geht, muss auch zum Äußersten ausgereizt werden. Mehr denn je kommt es jetzt darauf an, Verantwortung für sich und seine Nächsten aber auch für die Gemeinschaft zu übernehmen. Wir sollten alle gemeinsam dazu beitragen, dass unsere privaten Feiern und öffentlichen Veranstaltungen nicht die nächsten Hotspots werden.

 
 
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