Stadt Holzgerlingen
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Corona: Informationen der Stadtverwaltung

Corona: Informationen der Stadtverwaltung

------- Aktueller Stand: 6. August 2020, 11.00 Uhr -------

Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Informationen, geltende Vorgaben und Regelungen sowie Hygienemaßnahmen und Handlungsempfehlungen bei Infektion mit dem Corona-Virus.

Außerdem finden Sie hier die wichtigsten Telefonnummern sowie weiterführende Links.

Bitte halten Sie sich weiterhin so vorbildlich an die Regelungen von Bund und Land. Für Ihr Verständnis, Ihre Geduld und die gegenseitige Rücksichtnahme bedanken wir uns ganz herzlich!

Corona-Warn-App (Stand: 17.06.20)

Durch den Download und die Nutzung der Corona-Warn-App kann jede/r Einzelne von uns helfen, Infektionsketten schnell zu durchbrechen und damit das Corona-Virus zu bekämpfen. Die App macht unser Smartphone zum Warnsystem und informiert uns, wenn wir Kontakt mit nachweislich Infizierten hatten.

Sie schützt uns, unsere Mitmenschen und unsere Privatsphäre. Die App kennt weder unseren Namen noch unseren Standort.

WARUM IST DIE APP SO WICHTIG?

Überall im öffentlichen Raum begegnen wir anderen Menschen. Darunter auch Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sein können – auch ohne, dass sich Symptome bemerkbar machen.

Nach einem positiven Corona-Test geht es für das Gesundheitsamt an die Nachverfolgung der Kontakte. Und die verläuft nicht ohne Lücken. Schließlich können Infizierte unmöglich alle Personen benennen, denen sie im Supermarkt, in der Bahn oder beim Spaziergang begegnet sind. Die Corona-Warn-App kann solche Lücken schließen. Sie erkennt, wenn sich andere Menschen in unserer Nähe aufhalten bzw. aufgehalten haben. Deshalb benachrichtigt sie uns, wenn ihr gemeldet worden ist, dass sich einer dieser Menschen nachweislich infiziert hat.

Kurzum: Sie ergänzt die analoge Erfassung digital und hilft so, Infektionsketten zu durchbrechen. Sie hilft, die Pandemie unter Kontrolle zu halten.

WIE FUNKTIONIERT DIE APP?

Die Corona-Warn-App sollte uns auf allen Wegen begleiten. Wann immer sich Nutzer/innen begegnen, tauschen ihre Smartphones über Bluetooth verschlüsselte Zufallscodes aus. Diese geben Aufschluss darüber, mit welchem Abstand und über welche Dauer eine Begegnung stattgefunden hat. Die App speichert alle Zufallscodes, die unser Smartphone sammelt, für 14 Tage. Laut Robert Koch-Institut umfasst die Inkubationszeit, also die Zeit von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung, von einem bis maximal 14 Tagen. Deshalb werden die Daten nach Ablauf von 14 Tagen automatisch gelöscht.

Meldet eine betroffene Person über die App freiwillig ihre Infektion, werden ihre eigenen Zufallscodes allen Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung gestellt. Auf deren Smartphones prüft die App, ob unter den Kontakten der letzten 14 Tage der Zufallscode eines Infizierten ist und kritische Kontakte bestanden haben. Wird sie fündig, benachrichtigt sie die Betroffenen und gibt klare Handlungsempfehlungen. Die Daten der Benachrichtigten sind zu keiner Zeit einsehbar.

WAS PASSIERT MIT DEN DATEN?

Die App ist auf dem eingeschalteten Smartphone aktiv und soll uns täglich begleiten. Sie wird uns jedoch nie kennenlernen. Sie kennt weder unseren Namen noch unsere Telefonnummer noch unseren Standort. Dadurch verrät sie niemandem, wer oder wo wir sind. Der Datenschutz bleibt über die gesamte Nutzungsdauer und bei allen Funktionen gewahrt.

  • Keine Anmeldung: Es braucht weder eine E-Mail-Adresse noch einen Namen.
  • Keine Rückschlüsse auf persönliche Daten: Bei einer Begegnung mit einem anderen Menschen tauschen die Smartphones nur Zufallscodes aus. Diese messen, über welche Dauer und mit welchem Abstand ein Kontakt stattgefunden hat. Sie lassen aber keine Rückschlüsse auf konkrete Personen zu. Es erfolgt auch keine Standortbestimmung.
  • Dezentrale Speicherung: Die Daten werden nur auf dem Smartphone gespeichert und nach 14 Tagen gelöscht.
  • Keine Einsicht für Dritte: Die Daten der Personen, die eine nachgewiesene Infektion melden, sowie die Daten der Benachrichtigten sind nicht nachverfolgbar – nicht für die Bundesregierung, nicht für das Robert Koch-Institut, nicht für andere Nutzer/innen und auch nicht für die Betreiber der App-Stores.

Geltende Verordnungen (Stand: 06.08.20)

Über die folgenden Links und Dateien erhalten Sie nähere Informationen zu den aktuell geltenden Verordnungen:

Corona-Verordnung

Bildung und Betreuung

FAQ’s zum Kindergarten- und Schulbetrieb zu Zeiten der Corona-Pandemie.

Kultur, Sport, Erholung

Die neue Verordnung regelt Folgendes: Bei Gruppenunterricht wird die max. Gruppengröße auf 20 Teilnehmer beschränkt. Bei Unterricht in Gesang und an Blasinstrumenten gilt ein einheitlicher 2-Meter-Mindestabstand. Beim Unterricht von Blasmusikinstrumenten gelten weitere spezielle Regelungen. Die Hygienevorschriften und Dokumentationspflichten sind zu beachten.

Die CoronaVO Sport ersetzt ab 1. Juli 2020 die Einzelverordnungen Sportstätten, Sportwettkämpfe sowie Profi- und Spitzensport und regelt Folgendes: Wenn nötig, kann von der Abstandsregel kurzfristig abgewichen werden, bei andauerndem Körperkontakt sind feste Trainingspaare zu bilden. Die max. Gruppengröße liegt bei 20 Personen. Die Hygienevorschriften und Dokumentationspflichten sind weiterhin zu beachten. Bei fester Sitzordnung und im Vorhinein festgelegtem Programm sind bis Ende Juli max. 250 Zuschauer zulässig, ab August dürfen bis zu 500 Sportler und bis zu 500 Zuschauer dabei sein.

Der Zutritt ist zu steuern und Warteschlangen sind zu vermieden. Schwimmkurse und -unterricht dürfen ausschließlich individuell oder in Gruppen bis max. 20 Personen erfolgen. In Saunen sind Aufgüsse sowie Dampfbäder und Warmlufträume weiterhin untersagt.

FAQ’s zur Öffnung von Bädern

Ab dem 1. August dürfen in Baden-Württemberg wieder kleinere Messen, Ausstellungen und Kongresse mit bis zu 500 Teilnehmenden stattfinden, vom 1. September an mit mehr als 500 Personen. Die Regelung zur Mindestquadratmeterzahl pro Person wurde geändert (7 Quadratmeter pro Person statt 10 Quadratmeter wie bisher). Die Abstands- und Hygieneregeln müssen jedoch konsequent eingehalten werden.

Tourismus

Aktueller Lage-/Situationsbericht des RKI zu COVID-19
FAQ‘s zum Thema Einreise

Pflege

In den Pflegeeinrichtungen gibt es keine Einschränkung der Besuchszeiten mehr. Pro Bewohner sind zwei Besucher am Tag und Besuche im Bewohnerzimmer erlaubt. Mindestabstand und Maskenpflicht gelten nach wie vor. Auch die Einschränkungen in der Tages- und Nachtpflege wurden gelockert. Für den Bereich der Krankenhäuser gibt es keine Änderungen.

Ordnungsrecht

FAQ’s zu den Änderungen zum 1. Juli: Öffnung von Bädern, Wiedereröffnung von Gaststätten, Feiern und privaten Veranstaltungen, Maskenpflicht sowie Treffen und Versammlungen im privaten und öffentlichen Raum.

Mehrsprachige Informationen und Erklärvideos (Stand: 26.05.20)

Für Bewohner von Flüchtlingsunterkünften, Alten- und Pflegeheimen, für ausländische Eltern von Kindern in kommunalen Einrichtungen und Schulen und viele weitere sind Informationen in Leichter Sprache hilfreich. Aus diesem Grund finden Sie hier die wichtigsten Informationen in Leichter Sprache.

Sehen Sie hier außerdem ein Erklärvideo zum Thema "Regeln zum schutz vor dem Corona-Virus". Das Video ist in Leichter Sprache verfasst und enthält Untertitel. Es greift sehr anschaulich verschiedene Regeln auf wie beispielsweise Händewaschen, Abstandhalten, Niesetikette oder das Tragen von Masken.

Zu den Informationen in verschiedenen Sprachen gelangen Sie über Mehrsprachige Infos.

Informationen in Gebärdensprache finden Sie hier: Bundesministerium für Gesundheit.

Die Stadt Wien hat auf ihrem YouTube-Kanal ein Video hochgeladen, das das Coronavirus einfach erklärt. Dieses Video richtet sich speziell an Kinder und erläutert, was das Coronavirus ist und wie man sich davor schützen kann:

Wie kann ich mich vor einer Infektion schützen? (Stand: 30.03.20)

Landesregierung

Die Ansteckung verläuft, wie auch bei der echten Grippe und anderen akuten Atemwegsinfektionen, über Tröpfcheninfektion. Mit einfachen Maßnahmen können auch Sie helfen, sich selbst und andere vor einer Ansteckung zu schützen und damit zur Eindämmung bzw. langsameren Ausbreitung des Coronavirus beitragen:

  1. Halten Sie beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand – drehen Sie sich am besten weg. Niesen Sie in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das Sie danach entsorgen.
  2. Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich – 20 bis 30 Sekunden lang – mit Wasser und Seife.
  3. Fassen Sie sich nicht ins Gesicht und vermeiden Sie beim Einkaufen unnötige Kontakte.Landesregierung
  4. Verzichten Sie auf das „Händeschütteln“. Eine einfache Verbeugung oder ein Nicken erfüllen den Zweck einer respektvollen Begrüßung gleichermaßen – ohne Infektionsrisiko.
  5. Halten Sie Abstand zu ihren Mitmenschen, mindestens 1,5 Meter.
  6. Reduzieren Sie soziale Kontakte auf das Mindeste. Vermeiden Sie Kontakt zu den Risikogruppen, um sie zu schützen.
  7. Lüften und Putzen Sie regelmäßig.

Abschließend empfehlen wir, stets wachsam, aber nicht panisch zu sein. Bitte halten Sie sich auch an alle Vorgaben der Landesregierung, die wir auf unseren Seiten für Sie regelmäßig aktualisieren.

Hier finden Sie die 10 wichtigsten Hygienetipps der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf einen Blick.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) hat eine Videoreihe zum Schutz vor Infektionen und häufigen Fragen rund um das Coronavirus auf YouTube veröffentlicht.

COVID-19: Bin ich betroffen und was ist zu tun? Eine Orientierungshilfe für BürgerInnen (Stand: 14.04.20)

Schaubild RKI

Die wichtigsten Telefonnummern auf einen Blick (Stand: 26.06.20)

Gesundheitsamt Böblingen

Mo. bis Fr. von 8 bis 12 Uhr, Telefonnummer: 07031 663 3500

Nähere Informationen erhalten Sie auf: www.lrabb.de/coronavirus

Das Testzentrum Herrenberg ist montags und donnerstags, jeweils von 18 bis 19 Uhr, geöffnet. Das Testzentrum Sindelfingen bleibt Montag bis Freitag von jeweils 16 bis 18 Uhr geöffnet. Die Terminvergabe erfolgt weiterhin über das Gesundheitsamt.

Landesgesundheitsamt

Montag bis Freitag 9 bis 16 Uhr, Telefonnummer: 0711 904 39555

Notfallpraxen

außerhalb der regulären Sprechzeiten, Bundesweite Rufnummer: 116 117

Stadt Holzgerlingen (keine medizinische Auskunft!)

zu den Öffnungszeiten des Rathauses, Telefonnummer: 07031 6808-180

Sportausübung (Stand: 07.07.20)

Die Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Sport regelt die Sportausübung in Baden-Württemberg. Sie wurde am 25. Juni 2020 durch öffentliche Bekanntmachung des Kultusministeriums notverkündet und gilt ab dem 1. Juli. Sie ersetzt ab diesem Zeitpunkt die bisherigen separaten Verordnungen Sportstätten, Sportwettkämpfe sowie Profi- und Spitzensport.

Was ist neu?

  • In Gruppen bis zu 20 Personen können die für das Training oder die Übungseinheit üblichen Sport-, Spiel- oder Übungssituationen ohne die Einhaltung des ansonsten erforderlichen Mindestabstands durchgeführt werden.
  • In Sportarten, in denen durchgängig oder über einen längeren Zeitraum ein unmittelbarer Körperkontakt erforderlich ist (z. B. Ringen und Paartanz), sind jedoch möglichst feste Trainings- oder Übungspaare zu bilden.
  • Sportwettkämpfe und Sportwettbewerbe sind – auch im Breitensport – in allen Sportarten wieder zulässig. Untersagt sind bis einschließlich 31. Juli Veranstaltungen mit über 100 Sportlerinnen und Sportlern und über 100 Zuschauerinnen und Zuschauern. Die Zahl der Zuschauerinnen und Zuschauer kann unter bestimmten Bedingungen auf 250 erhöht werden (siehe CoronaVO Sport § 4 Abs. 3) und vom 1. August bis einschließlich 31. Oktober 2020 Veranstaltungen mit insgesamt 500 Sportlerinnen und Sportlern sowie Zuschauerinnen und Zuschauern (die zahlenmäßige Aufteilung zwischen Sportlerinnen und Sportlern und Zuschauerinnen und Zuschauern ist dem Veranstalter freigestellt).
  • Umkleiden und Duschen dürfen wieder benutzt werden. Es ist jedoch sicherzustellen, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Nutzerinnen und Nutzern eingehalten werden kann. Der Aufenthalt ist zeitlich auf das unbedingt erforderliche Maß zu beschränken.

Die bisherigen Hygienevorschriften und Dokumentationspflichten sind weiterhin einzuhalten.

Unterstützung von Sportvereinen und -verbänden (Stand: 17.06.20)

Das Kabinett hat ein Soforthilfeprogramm von rund 12 Millionen Euro für Sportvereine und -verbände in Baden-Württemberg bewilligt. Mit diesem Programm unterstützt das Land Sportvereine und Sportfachverbände, die unverschuldet in einen existenzgefährdeten Liquiditätsengpass geraten sind.

Die Inanspruchnahme der Mittel setzt dabei voraus, dass die bestehenden Hilfsmöglichkeiten ausgeschöpft worden sind (insbesondere die Soforthilfe-Corona für den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb des Wirtschaftsministeriums und die Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld) und aufgrund der Corona-Pandemie ein existenzgefährdender Liquiditätsengpass besteht. Sollte der Jahresabschluss wider Erwarten doch positiv ausfallen, ist die Soforthilfe bis zur Höhe des Überschusses entsprechend zurückzuzahlen. Die Beantragung erfolgt über die regionalen Sportbünde, voraussichtlich ab dem 25. Juni. Zur Beantragung ist eine eidesstattliche Versicherung durch die vertretungsberechtigte Person des Sportvereins bzw. der Sportfachverbände abzugeben.

Um Sportvereine zusätzlich zu unterstützen und ihre Liquidität sicherzustellen, können die Übungsleiterzuschüsse für die Monate März bis Ende Juni 2020 auf der Basis der Vorjahreszahlen ausgezahlt werden. Das bedeutet, dass die während dieser Zeit aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattgefundenen Übungs- und Trainingsstunden trotzdem vergütet werden. Sollte weiterer Bedarf bestehen, kann die Verfahrensweise auch für das zweite Halbjahr 2020 Anwendung finden. 

Veranstaltungen (Stand: 22.07.20)

Allgemein

  • Im öffentlichen und im privaten Raum dürfen sich 20 Personen treffen. Für Personen, die in gerader Linie verwandt sind, für Geschwister, Partner und deren Nachkommen oder Personen, die dem eigenen Haushalt angehören, gilt die Personengrenze nicht. 
  • Bei Treffen von 20 Personen gilt die Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstands nicht.
  • Untersagt sind weiterhin Tanzveranstaltungen mit Ausnahme von Tanzaufführungen sowie Tanzunterricht und -proben. Das Tanzen auf einer Hochzeitsfeier ist jedoch zulässig, da sich das Verbot zu Tanzen nur auf Veranstaltungen bezieht, bei denen das Tanzen wesentlicher Bestandteil ist.
  • Clubs und Diskotheken dürfen weiterhin nicht öffnen. 
  • Seit dem 14. Juli 2020 gibt es die Corona-Verordnung Messen, die wesentliche Erleichterungen enthält. So dürfen ab dem 1. August kleinere Messen, Ausstellungen und Kongresse mit bis zu 500 Teilnehmenden stattfinden, vom 1. September an mit mehr als 500 Personen. Die Regelung zur Mindestquadratmeterzahl pro Person wurde geändert (7 Quadratmeter pro Person statt 10 Quadratmeter wie bisher). Die Abstands- und Hygieneregeln müssen jedoch konsequent eingehalten werden.

Private Veranstaltungen

  • Eine private Veranstaltung ist ein zeitlich und örtlich begrenztes und geplantes Ereignis mit einer definierten Zielsetzung oder Absicht in der Verantwortung einer privaten Veranstalterin oder eines privaten Veranstalters, an dem eine Gruppe von Menschen gezielt teilnimmt.
  • Private Veranstaltungen sind mit bis zu 100 Teilnehmenden möglich. Ein Hygienekonzept ist nicht erforderlich. Dies gilt etwa für Geburtstags- oder Hochzeitsfeiern, Taufen und Familienfeiern.
  • Die Grenze von maximal 100 Teilnehmenden gilt unabhängig vom Alter oder Verwandtschaftsgrad der Gäste. Beschäftigte des Veranstaltungsortes und sonstige Mitwirkende wie etwa der DJ oder der Fotograf zählen nicht zu den Teilnehmenden.
  • Es gibt keine Unterscheidung von privaten Veranstaltungen in angemieteten oder privaten Räumen, es gelten die gleichen Bedingungen.
  • Die für den Ansteckungsschutz wichtigen Hygienevorschriften (s.u.) sind einzuhalten. Eine Mindestabstandspflicht gibt es im privaten Rahmen allerdings nicht, es handelt sich vielmehr um ein Gebot.
  • Folglich gibt es auch keine Begrenzung der Personenzahl beim Sitzen an einem Tisch. Trotzdem sollten bei der Planung die Raumkapazitäten nicht ausgereizt werden, gerade weil sich die Teilnehmenden über viele Stunden in einem Raum aufhalten und so ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht.
  • Auf privaten Veranstaltungen gilt keine Maskenpflicht. Eine Maskenpflicht besteht unter Umständen für Beschäftigte beim unmittelbaren Kontakt mit den Gästen, so z.B. für das Personal von Cateringdiensten.
  • Bei Veranstaltungen mit mehr als 20 Personen, die nicht nur aus engen Familienangehörigen bestehen, ist eine Datenerhebung durchzuführen. Dies gilt allerdings nicht, wenn und soweit Daten bereits vorliegen. Daher dürften im Regelfall allenfalls wenige Daten zu erheben sein.
  • Unabhängig vom privaten oder nicht-privaten Charakter der Veranstaltung ist die veranstaltende Person für die Einhaltung aller geltenden Hygieneregeln verantwortlich.
  • Geschlossene Räume sollten regelmäßig richtig durchgelüftet werden: Stoßlüften – ein gekipptes Fenster bringt hier nichts.
  • Oberflächen und Gegenstände, die von mehreren Personen berührt werden, sind regelmäßig zu reinigen. Hierzu gehören insbesondere die Sanitärbereiche.
  • Ein Sektempfang, Stehimbiss oder ähnliches kann Teil der privaten Veranstaltung sein. Er muss aber im Rahmen der Veranstaltung stattfinden. Dafür gelten die oben genannten Anforderungen: ein definierter Kreis von Teilnehmenden an einem festen Ort zu einem bestimmten Zeitpunkt für eingeladene Gäste und ohne die Möglichkeit, dass nicht zur Veranstaltung gehörende Personen teilnehmen können.
  • Bewirtungen „am Tisch“ verringern eventuelle Kontaktmöglichkeiten zwischen den Gästen. Buffets sind zulässig, wenn der Mindestabstand und die folgenden Hygieneempfehlungen durchgängig eingehalten werden können: Es ist eine klare Wegeführung mit genügend breite Zu- und Abgänge zum Buffet vorzusehen. Damit es nicht zur Bildung von Warteschlangen kommt, sind zeitliche Regelungen empfehlenswert, etwa dass Gäste tischweise zum Gang ans Büffet gebeten werden. Die Speisenausgabe durch eine hinter dem Buffet stehende Servicekraft gewährleistet den hygienischen Zustand der angerichteten Speisen und verringert die Gefahr, dass Oberflächen am oder rund ums Buffet von mehreren Personen berührt werden wie Servierlöffel oder Schöpfkellen.

Öffentliche Veranstaltungen

  • Großveranstaltungen wie z.B. Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen-, Wein-, Schützenfeste oder Kirmes- Veranstaltungen sind noch untersagt.
  • Öffentliche Veranstaltungen sind mit bis zu 250 Personen möglich, wenn den Teilnehmenden für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze zugewiesen werden und die Veranstaltung einem im Vorhinein festgelegten Programm folgt. Also etwa Kulturveranstaltungen, Vereinstreffen oder Mitarbeiterversammlungen.
  • Das Betreten und Verlassen der Räumlichkeit ist zu steuern, die Bildung von Warteschlangen ist zu vermeiden.
  • Ein Hygienekonzept ist zu erstellen und der Behörde auf Verlangen vorzulegen.
  • Es gilt eine Mindestabstandspflicht von 1,5 Metern. Der Raum ist so zu bemessen, dass eine Umsetzung der Abstandsregelung möglich ist (Die Liegenschaftsverwaltung hat die städtischen Räumlichkeiten ausgemessen und gibt auf Nachfrage gerne Auskunft).
  • Die Möglichkeit der ausreichenden Händehygiene ist zu gewährleisten, die Räume sind regelmäßig zu durchlüften.
  • Die oben genannten Regelungen zum Thema Sektempfang, Stehimbiss und Buffets gelten auch im öffentlichen Rahmen.
  • Ab dem 1. August sind Veranstaltungen mit weniger als 500 Personen wieder erlaubt.
  • Bis zum 31. Oktober sind Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmenden weiter untersagt.

Vieles ist jetzt wieder erlaubt. Aber nicht alles, was geht, muss auch zum Äußersten ausgereizt werden. Mehr denn je kommt es jetzt darauf an, Verantwortung für sich und seine Nächsten aber auch für die Gemeinschaft zu übernehmen. Wir sollten alle gemeinsam dazu beitragen, dass unsere privaten Feiern und öffentlichen Veranstaltungen nicht die nächsten Hotspots werden.

Umgang mit Erkältungs- und Krankheitssymptomen bei Kindern und Jugendlichen (Stand: 04.08.2020)

Das Landesgesundheitsamt hat in enger Abstimmung mit der Ärzteschaft sowie dem Sozial- und dem Kultusministerium eine Handreichung zum Umgang mit Krankheitssymptomen in Kindertages- und Kindertagespflegeeinrichtungen und Schulen erarbeitet.

Die Unterlagen bestehen aus zwei Dateien:

1. Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen = 3-teilig

  • graphische Darstellung des Verfahrens
  • textliche Darstellung des Verfahrens
  • Bescheinigung zur Wiederzulassung in die Einrichtung/Schule (nur in Zweifelsfälle, vgl. dazu Ausführungen in der textlichen Darstellung).

2. Vorgehensweise für Einrichtungen und Schulen im Zusammenhang mit Coronafällen (Empfehlungen des Landesgesundheitsamtes).

Nach dieser Handreichung müssen Kinder und Jugendliche zu Hause bleiben, wenn mindestens eines
der folgenden (akuten) Symptome vorliegt:

  • Fieber ab 38° C oder
  • Trockenem Husten, das heißt ohne Auswurf (nicht durch chronische Erkrankung verursacht wie zum Beispiel Asthma) – ein leichter oder gelegentlicher Husten oder ein gelegentliches Halskratzen soll aber zu keinem automatischen Ausschluss führen, oder
  • Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns (nicht als Begleiterscheinung eines Schnupfens).

Alle Symptome müssen akut auftreten (Symptome einer chronischen Erkrankung sind nicht relevant).

Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen, genauso wie leichter oder gelegentlicher Husten bzw.
Halskratzen, ist kein Grund Kinder/Jugendliche vom Besuch der Kita, der Kindertagespflege bzw.
Schule auszuschließen.

Kindertageseinrichtungen (Stand: 30.06.20)

Das Kultusministerium hat eine Verordnung über den Betrieb der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen unter Pandemiebedingungen (Corona-Verordnung Kita - Corona-VO-Kita) erlassen, sie tritt am 1. Juli 2020 in Kraft.

Konzept zur Öffnung der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege

Das Kultusministerium erstellte ein Konzept zur Öffnung der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege in Baden-Württemberg. Dieses beinhaltet die Grundlagen und Bedingungen für die Rückkehr zu einem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen ab dem 29. Juni 2020.

Die wichtigsten Inhalte sind:

  • Das Konzept soll auch für das gesamte Kindergartenjahr 2020/21 gelten, sofern das Infektionsgeschehen keine neuerliche Einschränkung erforderlich macht.
  • Ein Rechtsanspruch auf Betreuung nach SGB VIII besteht weiterhin nicht.
  • Der Regelbetrieb orientiert sich an der Betriebserlaubnis in Bezug auf die Anzahl der Gruppen, die Gruppengrößen und die Betreuungszeiten.
  • Es müssen verlässliche Öffnungszeiten festgelegt werden.
  • Auf eine möglichst stabile und konstante Zusammensetzung der Gruppen ist zu achten.
  • Eine Durchmischung der Gruppen ist nicht erlaubt.
  • Die Mindestpersonalanzahl kann um bis zu 20 % ohne Kompensation unterschritten werden, sofern die Aufsichtspflicht gesichert ist. Eine weitere Unterschreitung muss dann durch geeignetes Personal kompensiert werden. Als letzte Möglichkeit kommt die Reduzierung der Öffnungszeiten in Betracht.
  • Die Abstandregelung für Kinder in der Kindertagespflege und im Kindergartenbetrieb besteht nicht mehr. Die Erwachsenen sollen sich an das Abstandsgebot halten.
  • Es ist weiterhin ein Hygienekonzept vorzuhalten und umzusetzen.
  • Das Kultusministerium initiiert ein Direkteinsteigerprogramm für zusätzliches Personal.

Nähere Informationen finden Sie hier:

Die Stadtverwaltung befindet sich in enger Abstimmung mit den Kindertageseinrichtungen bezüglich der Realisierung des Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen ab dem 29. Juni 2020. Nähere Informationen finden Sie hier:

Ab dem 1. Juli 2020 werden die Gebührensätze nach der geltenden Gebührenordnung für alle in den Holzgerlinger Kindertageseinrichtungen angemeldeten Kinder veranlagt.

Kindergartengebühren für April und Mai 2020

Endgültiger Erlass der Kinderbetreuungsgebühren für April und Mai 2020 Rückzahlung der Essensanteile im Rahmen der Ganztagesbetreuung für die Schließtage im März

Liebe Eltern,

da seit dem 01.07.2020 erfreulicherweise alle Kinder wieder im Rahmen des Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen betreut werden können, wurde der Gebührenerlass am vergangenen Dienstag in der Sitzung des Gemeinderats behandelt und abschließend entschieden.

In der angesprochenen Sitzung hat der Gemeinderat demnach beschlossen, dass die Gebühren für die Monate April und Mai 2020 endgültig allen Eltern erlassen werden. Bei den Abrechnungen für die Notbetreuung und ab dem 25.05.2020 für den eingeschränkten Regelbetrieb, haben wir im Sinne der Kunden und angesichts unterschiedlicher Betreuungsrhythmen unsere Gebühren an die tatsächlich in Anspruch genommenen Betreuungsumfänge geknüpft.

Die verbleibenden Tage vom 01.03. – Shutdown 17.03.2020 und die zwei Tage 29. + 30.06.2020 sind zusammengenommen 13 Werktage und damit im Rahmen der Monatsgebühr März 2020 abgegolten. Diese Regelung wurde im Rahmen von Anmeldungen und Abmeldungen schon immer angewendet, da wir grundsätzlich ab dem 11. Betreuungstag eines Monats die volle Monatsgebühr erheben.

Weitergehend haben wir uns darauf geeinigt, dass wir allen Ganztageskindern in unseren Kindergärten, Krippen und der Berkenschule den Essensanteil aus den Schließtagen im März nach Corona-Shutdown zurückerstatten werden. 

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir für die Abwicklung jeden Einzelfall manuell zurückbuchen und dies entsprechend großen Aufwand auslöst bei all den Ganztagesbetreuungen, die dieser Fall in Schulen und Kindertageseinrichtungen betrifft.

Davon ausgehend, dass mit Beginn des kommenden Schuljahres auch wieder Instrumentalunterrichte für unsere Bläserklasse in der Otto-Rommel-Realschule möglich sein werden, werden wir den angemeldeten Schülerinnen und Schülern ab August 2020 wieder die gewohnten Beiträge in Rechnung stellen.

Ich hoffe sehr, dass Sie unsere Vorgehensweise nachvollziehen und Verständnis dafür aufbringen können. Wir haben uns sehr viel Mühe gegeben für alle Seiten und Einzelfälle den bestmöglichen Mittelweg zu finden.

Mit freundlichen Grüßen

gez.

Ioannis Delakos
Bürgermeister

Schulbetrieb (Stand: 30.06.2020)

Neue Verordnung über die Wiederaufnahme des Schulbetriebs unter Pandemiebedingungen

Die Verordnung über die Wiederaufnahme des Schulbetriebs unter Pandemiebedingungen wurde am 29. Juni 2020 durch öffentliche Bekanntmachung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport notverkündet; sie tritt am 1. Juli 2020 in Kraft. Gleichzeitig wird die CoronaVO Schule vom 16. Juni 2020 außer Kraft gesetzt. Geregelt wird der Betrieb der öffentlichen und der freien Schulen unter Wahrung der näher beschriebenen Grundsätze des Infektionsschutzes.

Die neue CoronaVO Schule regelt Folgendes:

  • Kein Abstandsgebot für Kinder in der Grundschule zueinander und zu Erwachsenen.
  • Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den in der Grundschule tätigen Erwachsenen.
  • Mindestabstand von 1,5 Metern in den auf die Grundschule aufbauenden Schulen zwischen den Personen.
  • Betrieb der Schulmensen und der gemeinsame Verzehr von Speisen für Schüler im Präsenzunterricht und solchen, die an der erweiterten Notbetreuung teilnehmen sowie - jetzt auch ausdrücklich - durch das an der Schule tätige Personal. Näheres dazu auch in den Hygienehinweisen für die Schulen in BW.
  • Bei Bedarf erweiterte Notbetreuung (nur noch) für die Klassenstufen 5 bis 7.

Neu ist:

  • Schulgebäude können nicht nur für Wahlen, sondern auch für Abstimmungen (z.B. Bürgerentscheid) genutzt werden.
  • Schulen dürfen jetzt auch ausdrücklich für Betreuungsangebote in Ferienzeiten genutzt werden.
  • Außerdem dürfen Schulen auch für die Durchführung von Lern- und Förderangeboten für Schüler genutzt werden, z.B. durch die Hector-Kinderakademien, schulbegleitende Hausaufgaben-, Sprach- und Lernhilfe, oder Sommerschulen.

Konzept zur Öffnung der Grundschule

Das Kultusministerium erstellte ein Konzept für die Rückkehr zu einem Regelbetrieb an Grundschulen, den Grundschulförderklassen, den Vorbereitungsklassen an den Grundschulen, den Grundstufen der SBBZ Lernen u.ä. und aktualisierte die Hygienehinweise. Vom 29. Juni 2020 an sollen alle Kinder im Land wieder regelmäßig ihre Grundschulen besuchen können. Grundlage für die Öffnung für einen Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen sind die vorläufigen Ergebnisse der Kinderstudie der vier Universitätskliniken in Baden-Württemberg.

Die wichtigsten Inhalte des Konzeptes sind:

  • Grundlage des Unterrichts ist der Bildungsplan mit dem Fokus auf das Kerncurriculum.
  • Eine Schwerpunktsetzung bezüglich der Inhalte ist möglich.  
  • Es findet im laufenden Schuljahr kein Unterricht mehr in Sport und Musik statt. 
  • Bis zum Ende des Schuljahres 2019/2020 findet keine schriftliche Leistungsfeststellung statt. 
  • Unterrichtsbeginn und Pausen sind weiterhin zeitversetzt einzuplanen. 
  • Die Aufnahme des Regelbetriebes unter Pandemiebedingungen orientiert sich an der Kontingentstundentafel der Schule. 
  • Der Stundenplan soll für alle Beteiligten verlässlich sein. 
  • Die Kinder haben täglich Präsenzunterricht. 
  • Eine Rhythmisierung des Unterrichts einschließlich einer täglichen Bewegungszeit ist bewusst einzuplanen.
  • Es ist auf eine möglichst konstante Klassenzusammensetzung zu achten. Nach Möglichkeit sollte eine Lehrkraft bzw. ein festes Lehrkräfteteam den Unterricht einer Klasse abdecken. Dabei ist die feste Gruppenzusammensetzung soweit als möglich einzuhalten. 
  • Die Notbetreuung entfällt.
  •  Anpassungen, die mit Wirkung vom neuen Schuljahr gelten sollen, werden noch rechtzeitig mitgeteilt.

Nähere Informationen zu den Öffnungen und der Studie

Rathaus (Stand: 30.06.20)

Seit dem 18. Mai 2020 hat das Holzgerlinger Rathaus seine Türen für den regulären Dienstbetrieb geöffnet. Eine Terminvereinbarung im Bürgeramt ist nicht mehr zwingend erforderlich. Das Standesamt bitten aufgrund der aktuellen Lage um vorherige Terminvereinbarung.

Bitte beachten Sie folgende Regelungen:

  • Waschen Sie Ihre Hände vor Ihrem Besuch bei uns gründlich.
  • Nutzen Sie den Eingang am Neuen Rathaus und melden Sie sich an der Infotheke im Foyer kurz an.
  • Im Foyer des Neuen Rathauses steht ein Desinfektionsspender, nutzen Sie diesen vor Ihrem Eintritt in ein Büro. Auf jedem Stockwerk des Rathaus befinden sich außerdem öffentliche Toiletten, die mit Seife ausgestattet sind.
  • Verzichten Sie auf das „Händeschütteln“ zu Ihrem und zu unserem Schutz.
  • Halten Sie die Husten- und Niesetikette ein.
  • Bewahren Sie mindestens 1,5 Meter Abstand.
  • Bedecken Sie Mund und Nase mit einer Alltagsmaske oder einem Schal. Bei Abholung eines Reisepasses oder Personalausweises muss die Bedeckung zur Identifikation kurz abgelegt werden. Wer ohne Alltagsmaske kommt, erhält für seinen Besuch an der Infotheke gegen eine Spende eine Einweg-Maske.
  • Ein Aufenthalt in den Gängen oder im Foyer ist nur während der Wartezeit gestattet.

Stadtbücherei (Stand: 30.06.20)

Ab dem 29. Juni 2020 kehrt die Stadtbücherei zu ihren gewohnten Öffnungszeiten zurück. Dienstag- und Samstagvormittag können Sie ebenfalls wieder in die Bücherei.

Öffnungszeiten:

  • Montag: 14.30 bis 18.30 Uhr
  • Dienstag: 10.00 bis 12.00 Uhr, 14.30 bis 17.30 Uhr
  • Mittwoch: geschlossen
  • Donnerstag: 14.30 bis 18.30 Uhr
  • Freitag: 14.30 bis 18.30 Uhr
  • Samstag: 10.00 bis 13.00 Uhr

Bitte beachten Sie bei Ihrem Besuch unsere weiterhin gültigen Zugangsregelungen:

  • Es darf sich nur eine begrenzte Anzahl von Personen in der Bücherei aufhalten. Ein Bildschirm im 1. Obergeschoss zeigt an, ob Sie die Bücherei betreten können.
  • Rückgabe der Medien über das „Rückgabe-Regal“ oder Rückgabebox.

Während der Öffnung der Bücherei können Sie ihre Medien in ein dafür vorgesehenes „Rückgaberegal“ stellen. Außerhalb der Öffnungszeiten können Sie Ihre Medien wie gewohnt über die Rückgabebox abgeben.

  • Wenn es Ihnen möglich ist, tragen Sie einen Mundschutz!
  • Kinder und Familien sind herzlich willkommen.
Alle Bücher und Medien müssen wieder fristgerecht abgegeben werden.

Musikschule (Stand: 04.06.20)

Aufgrund der Verordnung über die Wiederaufnahme des Betriebs von Musikschulen und Jugendkunstschulen ist das Musikhaus unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln seit dem 15. Juni 2020 wieder für

  • Unterricht in Gruppen von maximal 10 Personen (ausgenommen Blasinstrumente und Gesang),
  • Unterricht an Blasinstrumenten als Einzelunterricht oder in Gruppen von maximal 5 Personen,
  • Einzelgesangsunterricht

mit vorheriger Terminabsprache geöffnet. Die neue Verordnung betrifft sowohl den Unterricht der Grundstufe (Rhythmik, Glockenspiel und Sopranblockflöte) als auch aller weiterführenden Instrumente (z.B. Klavier, Keyboard, Violine, Gitarre, Schlagzeug, Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Posaune und Gesang).

Weiterhin nicht stattfinden können die Proben der BigBand.

Was muss ich derzeit beachten, wenn ich den Musikschulunterricht besuche?

  1. Die Eingangstüre ist verschlossen, bitte klingeln. Du wirst dann persönlich von deiner Lehrkraft in Empfang genommen.
  2. Vor Betreten des Musikhauses Mundschutz aufsetzen.
  3. Sobald du dich im Gebäude befindest Hände gründlich waschen/ desinfizieren.
  4. Während des Unterrichts muss ein Abstand von 1,5m zwischen dir und deiner Lehrkraft eingehalten werden. Auf dem Boden sind hierfür entsprechende Klebestreifen angebracht.
  5. Nach dem Unterricht können dich deine Eltern vor dem Gebäude wieder abholen.

Wichtig: Wann darf ich den Unterricht nicht besuchen?

Bei Husten, Halsschmerzen oder Fieber und wenn du dich allgemein krank fühlst, kannst du den Unterricht im Musikhaus leider nicht besuchen. Außerdem musst du zuhause bleiben, wenn keine 14 Tage vergangen sind, seitdem du mit einer Corona-infizierten Person Kontakt hattest.

Die Musikschulleiterin und Musikpädagogin Susanne Staiger-Böttinger und das gesamte LehrerInnenteam freuen sich schon auf den gemeinsamen Unterricht mit dir!

Jugend- und Kulturzentrum W3 (Stand: 04.06.20)

Seit dem 15. Juni 2020 ist das Jugend- und Kulturzentrum W3 wieder geöffnet. Leider ist es noch nicht möglich, das Haus wie sonst im Regelbetrieb zu öffnen.

Ihr müsst euch vorab anmelden und von uns die Bestätigung abholen. Wir haben von Montag bis Donnerstag jeweils 2-3 Gruppen, für die sich jeweils 5 Personen anmelden können.

  1. Gruppe 13:30 – 15:30 Uhr
  2. Gruppe 16:00 – 18:00 Uhr
  3. Gruppe 18:00 – 20:00 Uhr (für unsere älteren Ü18 Besucher)

Ab Montag, 15. Juni 2020 stehen wir euch telefonisch/per Whatsapp/per E-Mail* ab 10:00 Uhr zur Verfügung, um Anmeldung anzunehmen. Wenn es möglich ist, dann sprecht euch direkt mit euren Freunden ab, um eine fünfer Gruppe anzumelden. Wir haben strenge Hygienemaßnahmen und können auch keine Ausnahmen machen. Solltet ihr zu sechst kommen dürfen wir euch leider nicht reinlassen.

Bei jedem Eintritt müssen wir eure Daten (Name, Anschrift und Telefonnummer) aufnehmen und für vier Wochen speichern. Nach Ablauf der Frist werden die Daten von uns gelöscht.

Bitte bringt eure eigene Maske mit! Ihr müsst diese nur aufziehen, wenn der Mindestabstand kurzzeitig nicht eingehalten werden kann. Ansonsten achten wir weiterhin auf den Mindestabstand von 1,5 Meter.

Der Zugang ist nur Personen mit gutem Allgemeinbefinden und ohne verdächtige Symptome gestattet. Eine Teilnahme von Kindern und Jugendlichen mit akuten Erkrankungssymptomen sowie Besucher*innen, die im Kontakt zu einer mit SARS‐CoV‐2 infizierten Personen stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind, ist nicht möglich.

*Festnetz W3: 07031 6808-510
E-Mail W3: Jugendsozialarbeit@holzgerlingen.de
Cassandra Fallahi Handy: 0173 5477526
Lucas Pfannschmidt Handy: 0151 55307568

Waldfreibad (Stand: 21.07.20)

Das Holzgerlinger Waldfreibad öffnete am 8. Juni 2020 nach langer Winter- und Corona-Pause seine Tore. Anlässlich der Corona-Pandemie ist die diesjährige Saison jedoch mit gewissen Einschränkungen des Badebetriebs verbunden.

Um möglichst vielen Menschen den Zugang zum Freibad zu ermöglichen, hat sich die Stadt außerdem für einen Schichtbetrieb entschieden.

Aktuelle Besucherauslastung:

Das Waldfreibad öffnet morgen wieder für den Badebetrieb.
 

Folgendes gilt:

  • Seit dem 30. Juli dürfen 450 Badegäste pro Schicht das Freibad besuchen.
  • Von Montag bis Freitag werden die folgenden drei Schichten angeboten:
 Frühschwimmer-Schicht:06.30 – 09.00 Uhr
 Vormittagsschicht: 09.30 – 13.00 Uhr
 Nachmittagsschicht:14.00 – 20.00 Uhr
  • Für Samstag, Sonntag und am Feiertag gelten die folgenden zwei Schichten:
Vormittagsschicht:
08.00 – 13.00 Uhr
Nachmittagsschicht:14.00 – 20.00 Uhr
  • Die Abendschicht wurde in die Nachmittagsschicht integriert. Bei freier Kapazität ist ab 18.00 Uhr ein ermäßigter Eintritt möglich.
  • Durch das Vorverkaufssystem können Holzgerlinger Bürgerinnen und Bürger sowie Familien an der Infotheke im Rathaus bis Freitag (12.00 Uhr) Eintrittskarten für die Nachmittagschichten am Freitag, Samstag und Sonntag bis zu 100 Eintrittskarten erwerben. Gleiches gilt für die Nachmittagsschichten bis zum übernächsten Wochenende. Dadurch kann – auch ohne Schlange stehen – ein zügiger Freibadeintritt gewährleistet werden, sofern die Kartenbesitzer zeitversetzt ins Freibad kommen.

Eintrittspreise:

Die Saisonkartenpreise für den Frühschwimmertarif wurden um 50 % gesenkt!

Saisonkarte Frühschwimmer, Erwachsene: 25,00 € (statt 50,00 €)
Saisonkarte Frühschwimmer, Jugend/Sozialpass: 12,50 € (statt 25,00 €)
Erwachsene, Einzelkarte – Vormittagsschicht:2,00 €
Erwachsene, Einzelkarte – Nachmittagsschicht: 2,50 €
Erwachsene, Abendtarif ab 18 Uhr: 1,00 €
Jugend/Sozialpass, Einzelkarte – Vormittagsschicht: 1,00 €
Jugend/Sozialpass, Einzelkarte – Nachmittagsschicht: 1,50 €
Jugend/Sozialpass, Abendtarif ab 18 Uhr: 0,50 €
Familien, Einzelkarte – Vormittagsschicht: 5,00 €
Familien, Einzelkarte – Nachmittagsschicht: 6,50 €
Familien mit Sozialpass, Einzelkarte – Vormittagsschicht:2,00 €
Familien mit Sozialpass, Einzelkarte – Nachmittagsschicht:3,00 €
  • Saisonkarten werden NUR an Frühschwimmer verkauft (Nutzer der Frühschicht von 06.30 bis 09.00 Uhr, Montag bis Freitag).
  • Saisonkarten können NUR an der Infotheke im Rathaus erworben werden.
  • Es gibt keine Mehrfachkarten (Sechserkarten).
  • Einzelkarten sind nur an der Freibadkasse erhältlich und für den jeweiligen Zeittarif gültig.

Bitte beachten Sie bei Ihrem Besuch Folgendes:

  • Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten.
  • Das Badepersonal weist die Besucher jeweils 15 Minuten vor „Schichtende“ auf das Ende der Badezeit hin. Nach Räumung des Bades wird eine Reinigung der sanitären Anlagen und der Oberflächen durchgeführt.
  • Es sind keine Duschen (mit Ausnahme der Duschen an den Durchschreitebecken) geöffnet.
  • Es sind nur die Einzelkabinen für eine Umziehmöglichkeit geöffnet.
  • Toiletten sind, jeweils geschlechtergetrennt, vorhanden.
  • Beim Betreten des Freibades werden alle Badegäste registriert. Anzugeben sind Vor- und Nachname, Telefonnummer sowie das Datum und die Zeitpunkte des Betretens und Verlassens. Die Daten werden vier Wochen lang gespeichert und danach gelöscht. Gerne können Sie das folgende Formular schon vorab zu Hause ausfüllen, ausdrucken und mitbringen, dadurch können lange Warteschlangen am Eingang vermieden werden: Formular zur Registrierung. Das ausgefüllte Formular garantiert den Eintritt nicht, die maximal zulässige Besucherzahl ist ausschlaggebend.
  • Die Anzahl der noch zulässigen Badegäste wird vor dem Eingangsbereich angezeigt. Diese Anzeige ist in Echtzeit auch auf dieser Seite abrufbar (s.o.).
  • Das Ausleihen von Schwimmzubehör sowie Spiel- und Sportgeräten ist aus hygienischen Gründen nicht möglich.

Auch in dieser ungewöhnlichen Freibadsaison 2020 wünschen wir Ihnen eine schöne Zeit und viel Spaß im Waldfreibad Holzgerlingen.

Heimatmuseum (Stand: 16.07.20)

Das Heimatmuseum öffnete am 5. Juli 2020 seine Türen und zeigt bis zum 18. Juli 2021 die Sonderausstellung "Schaukelpferd & Co. - Spielzeug vom Dachboden". Den Flyer zur Ausstellung finden Sie hier.

Das Museum ist sonntags von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet. Rufen Sie uns einfach an 07031 6808-555, wenn Sie mit Ihrer Familie außerhalb der Besuchszeiten kommen möchten. Es kostet Sie nichts!

Neu: Jeden 2. Donnerstag im Monat findet um 19 Uhr eine allgemeine Museumsführung statt.

Der Eintritt ist frei – für alle!

Aktionen zum Mitmachen! (Stand: 07.04.20)

Ihr Bild im Blättle

Werden Sie kreativ! Fotografieren, malen, basteln und zeichnen Sie! 

BlättleZeigen Sie uns,

  • was Sie an Ihrem Heimatort mögen,
  • was Sie aktuell besonders berührt oder 
  • wie Sie Ihre Zeit zuhause verbringen.

Schicken Sie uns Ihre Fotos, eingescannten Zeichnungen oder Bilder per E-Mail an collage@holzgerlingen.de!

Um die positiven Seiten des Lebens in Krisenzeiten nicht aus den Augen zu verlieren, veröffentlichen wir wöchentlich eine Collage im Nachrichtenblatt.

Wir freuen uns auf Ihre Bilder!

Die Erläuterung der Aktion auf verschiedenen Sprachen finden Sie hier.

Holzgerlingen zeigt Flagge!

FlaggenDie Corona-Krise bringt zahlreiche Einschränkungen mit sich, gleichzeitig aber auch große Herausforderungen. Unter dem Motto „Holzgerlingen zeigt Flagge!“ setzen wir seit einigen Wochen ein außergewöhnliches Zeichen für Solidarität und Zusammenhalt. Die unbemalten Flaggen stehen vor dem Rathaus, der Stadtbücherei, der Stadthalle sowie in den Apotheken, Bäckereien und weiteren geöffneten Läden zur Verfügung.

Holt euch eine Flagge, bemalt diese nach Herzenslust kunterbunt und bringt sie zurück! Wer mag, kann vorab noch schnell ein Foto von sich mit der Flagge machen und uns dieses über collage@holzgerlingen.de zuschicken. Um das großartige Miteinander in Holzgerlingen aufzuzeigen, hängen wir die Flaggen im Foyer des neuen Rathauses auf. Alle Infos rund um die Aktion sind hier zu finden: Holzgerlingen zeigt Flagge!

In diesem Sinne: Auf die Flaggen, fertig, los!

Auf der Suche nach den richtigen Wörtern im Buchstabensalat

SchnitzeljagdUnter dem Titel „1. Holzgerlinger Schnitzeljagd“ können sich Jung und Alt noch bis zum 15. August 2020 auf die Suche nach den richtigen Wörtern im Buchstabensalat begeben und dabei die örtlichen Handel- und Gewerbetreibenden unterstützen!

Wie bei einer klassischen Schnitzeljagd haben wir an verschiedenen Orten bzw. in verschiedenen örtlichen Betrieben jeweils einen Buchstaben hinterlegt. Ziel des Spiels ist es, die Buchstaben mithilfe der Kategorien im Flyer zu finden. Dafür sind kleine Aufgaben zu lösen oder die genannten Orte aufzusuchen. Wer alle Buchstaben gesammelt hat, muss diese nur noch zu den richtigen Wörtern zusammenfügen und die Lösungskarte in den Briefkasten des Rathauses werfen.

Mit etwas Glück können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Preisverleihung auf dem Holzgerlinger Weihnachtsmarkt am 5. Dezember 2020 tolle Preise gewinnen. Bürgermeister Ioannis Delakos verlost zehn 50 €-Gutscheine zum Einlösen in den örtlichen Betrieben und Restaurants sowie zwei Eintrittskarten für eine kulturelle Veranstaltung in der Burg Kalteneck und zwei Freibad-Saisonkarten für das Jahr 2021.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Spielplätze (Stand: 18.05.20)

PlakatSpielplätze

Das Aufsuchen der beliebten öffentlichen Aufenthaltsorte ist wieder erlaubt! Dennoch bitten wir darum, die folgenden Regeln zu beachten, damit das Risiko der Übertragung des Coronaviruses auf Spielplätzen möglichst gering gehalten wird. Abstand wahren, geht nämlich auch beim Rutschen und Buddeln im Sand!

Bitte beachten Sie bei Ihrem Spielplatzbesuch:

  • Abstand: Zwischen Personen ist, wo immer dies möglich ist, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Ansonsten gelten die allgemeinen Regelungen der Corona-Verordnung des Landes.
  • Zugang: Die zulässige Höchstzahl der Kinder auf dem Spielplatz ist auf maximal ein Kind pro 10 qm Gesamtfläche begrenzt.
  • Aufsicht: Der Spielplatz darf nur von Kindern in Begleitung von Erwachsenen genutzt werden.

Das Gelingen der Öffnung hängt wesentlich vom Verhalten der Eltern bzw. der erziehungsbeauftragten Betreuungspersonen ab, daher bitten wir um Verständnis und Einhaltung der genannten Regelungen.

Worauf genau auf den Spielplätzen zu achten ist, erklären auch die bunten Plakate, die seit heute auf unseren öffentlichen Spielplätzen zu sehen sind.

Informationen für Handel- und Gewerbetreibende (Stand: 09.06.20)

Auslegungshinweise zur Corona-Verordnung

Nachfolgende Auflistungen dienen als ergänzende Auslegungshinweise für Zweifelsfälle der aktuell gültigen Corona-Verordnung. Die Auflistungen werden von der Landesregierung kontinuierlich aktualisiert und ergänzt (aktueller Stand: 8. Juni 2020).

Bitte beachten Sie die Zuständigkeit der Ministerien und richten Sie Anfragen zu Heil- und Gesundheitsberufen an das Sozialministerium; zu Nachhilfeunterricht und Musikschulen/Musikunterricht an das Kultusministerium; zu Fahrschulen, Häfen, Schifffahrt an das Verkehrsministerium; alle anderen Betriebe können sich an das Wirtschaftsministerium wenden.

Diese Geschäfte Einrichtungen müssen schließen/diese Dienstleistungen dürfen nicht erbracht werden:

Die Aufzählung ist nicht abschließend. Es gilt die Corona-VO.

Übersicht

*vorbehaltlich entsprechender rechtlicher Regelungen.

Grundsätzlich gelten die Auslegungshinweise mit folgender Maßgabe:

Erforderliche Hygienestandards (§ 4 Abs. 3 CoronaVO): Besucher und Kunden von Einrichtungen und Betrieben mit Publikumsverkehr haben, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind, wo immer möglich einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten und insbesondere in den Verkaufsräumen von Ladengeschäften und allgemein in Einkaufszentren eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Ausgenommen von der Abstandspflicht sind Angehörige des eigenen und eines weiteren Haushalts. Betriebe und Einrichtungen mit Publikumsverkehr haben darauf hinzuwirken, dass im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten und des Notwendigen der Zutritt gesteuert wird und Warteschlangen vermieden werden. Insbesondere ist darauf hinzuwirken, dass gemäß den Sätzen 1 und 2 Abstand gehalten wird.

Neben der Corona-Verordnung des Landes, die allgemeine Regelungen beinhaltet gibt es mehrere Ressort-Verordnungen, die Regelungen für spezielle Bereiche wie etwa die Schulen, Gaststätten oder den Sport festlegen.

Hier finden Sie alle gültigen und aktuellen Corona-Verordnungen für Baden-Württemberg für die verschiedenen Bereiche.

Auf die Regelung zu Ordnungswidrigkeiten in § 9 der CoronaVO wird ausdrücklich hingewiesen. Zur Höhe des angedrohten Bußgelds, siehe Bußgeldkatalog in der Fassung vom 2. Juni 2020.

Informationen zur Maskenpflicht erhalten Sie hier.

Die Auslegungshinweise gelten vorbehaltlich strengerer Regelungen der zuständigen Ortspolizeibehörden gemäß § 8 CoronaVO.

Fachmännische Beratung der IHK Region Stuttgart

Corona-Hotline: 0711 2005 1677

Montag bis Freitag 8:00 bis 18:00 Uhr

Bei der IHK Region Stuttgart berät Sie ein Team aus mehr als 30 Fachexperten unterschiedlicher Fachbereiche zu aktuellen Fragen. Zum Beispiel zu Kurzarbeitergeld, Schließungen im Handel, Absage der Ausbildungsprüfungen, Liquiditätsengpässen, Vertragsrecht, Arbeitsrecht und vieles mehr.

Fragen können auch an die E-Mail-Adresse corona-hilfe@stuttgart.ihk.de geschickt werden. Die IHK beantwortet diese spätestens am Folgetag.

Holzgerlinger Nachbarschaftsnetzwerk (Stand: 03.04.20)

Bild BEDie aktuelle Situation stellt uns alle vor besondere Herausforderungen. Gerade jetzt ist es wichtig, möglichst unkompliziert dort zu helfen, wo es nötig ist.

Menschen aus Risikogruppen (hohes Alter, Immunschwäche oder Vorerkrankung) sind zur Zeit besonders auf Hilfe und Unterstützung angewiesen. Vor allem wenn es keine Angehörigen gibt oder diese nicht in Holzgerlingen leben, ist man auf Unterstützung aus der Nachbarschaft angewiesen. Dabei kann schon mit ganz alltäglichen Tätigkeiten viel geholfen werden z.B. Einkäufe und Besorgungen erledigen, mit dem Hund spaziergehen oder auch Gespräche am Telefon.

  • Benötigen Sie aufgrund der aktuellen Situation Unterstützung?
  • Oder möchten Sie Ihre Hilfe anbieten?

Die Stabsstelle für Bürgerschaftliches Engagement steht gerne als Kontaktstelle für Hilfesuchende und Helfende zur Verfügung.

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir dafür sorgen, dass in dieser besonderen Zeit Hilfe dort ankommt, wo sie benötigt wird!

Weitere Informationen finden Sie hier.

Nette Toilette (Stand: 22.03.20)

LogoZum Schutz der örtlichen Dienstleister und Gastronomen sowie der Bürgerinnen und Bürger stehen die "Netten Toiletten" im Stadtgebiet vorerst nicht mehr zur Verfügung.

Gottesdienste und Bestattungen (Stand: 25.06.20)

In der neuen, zum 1. Juli 2020 in Kraft tretenden, Verordnung ist im Hinblick auf Gottesdienste und weitere religiöse Veranstaltungen unter anderem geregelt:

  • Im öffentlichen Raum ist der Mindestabstand von 1,5 Metern von Person zu Personen grundsätzlich einzuhalten. Gottesdienste und religiöse Veranstaltungen sind regelmäßig als Veranstaltungen im öffentlichen Raum zu betrachten.
  • Bei Veranstaltungen von Kirchen, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften müssen die Hygieneanforderungen eingehalten werden. Ferner ist zuvor ein Hygienekonzept zu erstellen.
  • Hygieneanforderungen sind unter anderem, dass die Zahl von an religiösen Veranstaltungen teilnehmenden Personen durch die Abstandsregel begrenzt ist, dass Oberflächen und Gegenstände, die häufig von Personen berührt werden, regelmäßig gereinigt werden, dass Gegenstände, die in den Mund genommen werden, desinfiziert und gereinigt werden.
  • Das zu erstellende Hygienekonzept muss von den verantwortlichen Personen auf Verlangen der zuständigen Behörden vorgelegt, über die Umsetzung Auskunft gegeben werden.
  • Grundsätzlich gilt, dass Personen, die in Kontakt zu einer mit dem Virus SARS-CoV-2 infizierten Person stehen oder standen, oder die typische Symptome einer Infektion aufweisen, nicht an religiösen Veranstaltungen teilnehmen dürfen.
  • Für Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebete gilt davon abweichend, dass ein Hygienekonzept nicht erarbeitet werden muss.
  • Verstöße gegen die Vorgaben stellen Ordnungswidrigkeiten dar.

Bis zum Ablauf des 30. Juni 2020, also bis zum Außerkrafttreten der diesbezüglichen VO des Kultusministeriums, gelten die aktuell gültigen Regelungen fort.

Reisen (Stand: 22.07.2020)

Allgemeine Informationen

  • Für mehr als 160 Nicht-EU-Länder hat die Bundesregierung die Reisewarnung bis zum 31. August 2020 verlängert, darunter auch beliebte Reiseziele wie die Türkei und Ägypten.
  • Für die meisten Staaten der Europäischen Union sowie angrenzende Länder wurde die Reisewarnung aufgehoben – dies gilt nicht für Norwegen und Schweden.
  • Die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes informieren über die Risiken, Einschränkungen und Regelungen in den jeweiligen Ländern, daher sind diese vor Buchung und Reiseeintritt unbedingt zu prüfen. Link: www.diplo.de/sicherreisen. Im Zweifel können Reisende sich bei darüber hinaus gehenden Fragen an die Botschaft oder das zuständige Konsulat ihres Reiselandes in Deutschland wenden.

Einreise in andere Länder

  • Änderungen der Einreise- und Quarantänevorschriften erfolgen teilweise ohne jede Vorankündigung und mit sofortiger Wirkung, wenn die Gesamtumstände dies zulassen.
  • Einige Länder verlangen ein negatives PCR-Testresultat für die Einreise.
  • Erste Kreuzfahrten starten Ende Juli wieder ab Hamburg – ohne Landgänge und unter strengen Hygieneregeln. Das Auswärtige Amt rät von Kreuzfahrten ab, ausgenommen sind Flusskreuzfahrten innerhalb der EU und des Schengen-Raums mit besonderen Hygienekonzepten.
  • Auch im Ausland sollten Reisende die Präventionsmaßnahmen wie Abstand, regelmäßiges Händewaschen, Nies- und Hustenetikette beachten.
  • Wenn im Ausland eine Infektion festgestellt wird, entscheiden die Behörden des jeweiligen Landes, welche Maßnahmen ergriffen werden. Die Behörden können dabei auch Quarantänemaßnahmen anordnen, die befolgt werden müssen. Eine Rückreise ist während dieser Zeit in der Regel nicht möglich.

Einzelne Länder

  • Wer nach England reist, muss dort nicht mehr für zwei Wochen in Quarantäne. In Schottland, Wales und Nordirland gilt die Quarantänepflicht weiter. Vor Einreise in die genannten Länder müssen sich Reisende über ein Online-Formular registrieren.
  • Die Einreise nach Frankreich ist möglich. Hotels, Campingplätze, Ferienhäuser, Restaurants, Museen und Sehenswürdigkeiten haben geöffnet – auch der Eiffelturm in Paris. Strände und Parks sind zugänglich. Vergnügungsparks sind laut Auswärtigem Amt noch geschlossen. Maskenpflicht gilt für Reisende, die älter sind als elf Jahre, in Bussen und Bahnen oder an Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten.
  • Italiens Grenzen sind für Urlauber geöffnet. Quarantäne wird nicht mehr verlangt. Bis zum 31. Juli 2020 gilt in Italien noch der Notstand. Die Corona-Fallzahlen gehen aber zurück. Museen, Kinos, Theater und Opernhäuser sind unter Einschränkungen geöffnet. In mehreren Regionen wird derzeit eine Registrierung verlangt. Die Formulare gibt es an Bord von Flugzeugen und Fähren. Es herrscht vielerorts Maskenpflicht. Je nach Region besteht in Geschäften zudem die Pflicht, Handschuhe zu tragen. Häufig werden auch Temperaturmessungen durchgeführt. Fällt die Temperatur zu hoch aus, wird der Zutritt verweigert. Ebenso kann die Gesundheitsbehörde informiert werden.
  • Zwischen den Niederlande und Deutschland finden keine Grenzkontrollen statt. Auf Campingplätzen und in Ferienparks sind Duschen und WCs wieder geöffnet. Restaurants und Cafés sind ebenso wie Supermärkte und Geschäfte geöffnet. Museen, Kinos und Theater dürfen uneingeschränkt Besucher empfangen - vorausgesetzt, sie melden sich vorher online an.
  • Für die Nachbarstaaten gibt es in Österreich grundsätzlich keine Einreisebeschränkungen mehr. Außerdem für deutsche Touristen wichtig: Es gibt keine Kontrollen an der Grenze zu Italien – z.B. am Brenner. Das Tragen von Mund- und Nasenschutz ist nur noch in Bussen und Bahnen, in Apotheken, Praxen und Kliniken Pflicht.
  • Für das portugiesische Festland gibt es derzeit keine Einreisebeschränkungen. Wer auf die Inseln Madeira oder die Azoren reist, muss unter Umständen persönliche Angaben zum Zielort und Reisegrund machen. Bei Hotels und Campingplätzen ist weiter mit Einschränkungen zu rechnen. Restaurants sind geöffnet, Bars oder Diskotheken bleiben bis auf weiteres geschlossen. Strände sind unter Auflagen geöffnet. Im Großraum Lissabon gilt wegen steigender Corona-Zahlen seit dem 1. Juli für zwei Wochen wieder ein teilweiser Lockdown.
  • Spaniens Grenzen sind geöffnet. In geschlossenen Räumen und auch im Freien müssen Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden, wenn ein Sicherheitsabstand von mindestens eineinhalb Metern nicht eingehalten werden kann. Einzelne Regionen entscheiden über weitere Maßnahmen. In Katalonien gilt wegen lokaler Ausbrüche eine ungewöhnlich strenge Maskenpflicht: Alle Personen ab sechs Jahre müssen in der Öffentlichkeit einen Mund- und Nasenschutz tragen. Auf den Balearen wird auch in der Öffentlichkeit verlangt, Mund und Nase zu bedecken. Das betrifft die Inseln Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera. Ausnahmen gelten für Sport, Schwimmen und Sonnenbaden am Strand. In der Region Extremadura muss jeder im Freien eine Maske tragen, der älter als 6 Jahre ist.
  • Von Reisen in die Türkei wird bis zum 31. August 2020 abgeraten. Wer trotzdem reisen will, macht das auf eigene Gefahr (Einreiseverbot für Deutsche wurde am 11. Juni aufgehoben). Rückholaktionen, wie zu Beginn der Pandemie, soll es nach Angaben der Bundesregierung nicht wieder geben. Wer in die Türkei einreist, wird untersucht. Bei erhöhter Temperatur oder weiteren Symptomen wird auf Corona getestet. Bei einem positiven Test sind Quarantänemaßnahmen möglich. Auf Marktplätzen, in Supermärkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Tragen von Alltagsmasken Pflicht. In vielen Städten (u.a. Istanbul, Ankara, Izmir) gilt die Maskenpflicht im öffentlichen Raum allgemein. Für Menschen über 65 Jahre gilt eine grundsätzliche Ausgangssperre von 20 Uhr bis 10 Uhr. Eine Reise zwischen Provinzen ist für sie nur mit Genehmigung möglich. Da die Türkei als Risikogebiet gilt, müssen Rückkehrer in Quarantäne.

Rückreise und Quarantäne

  • Personen, die aus dem Ausland in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben sowie sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufzuhalten (sog. Absonderung).
  • Rückkehrer aus Risikogebieten sind außerdem verpflichtet, unverzüglich das Gesundheitsamt zu kontaktieren und auf ihre Einreise hinzuweisen. 
  • Wer den Verpflichtungen nicht nachkommt, begeht laut "Corona-Einreiseverordnung" eine Ordnungswidrigkeit gegen das Infektionsschutzgesetz. Es drohen Geldstrafen von bis zu 25.000 Euro.
  • Es darf kein Besuch außerhalb des eigenen Hausstandes empfangen werden. Außerdem sollen sich die Rückkehrer testen lassen.
  • Von den genannten Regelungen sind nur Personen ausgenommen, die einer landesrechtlichen Ausnahme unterliegen und die keine Krankheitssymptome für COVID-19 aufweisen. U.a. haben die Länder Ausnahmen für Personen vorgesehen, die nur zur Durchreise einreisen, oder die durch ein ärztliches Zeugnis belegen können, dass sie innerhalb von 48 Stunden vor der Einreise negativ auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 getestet worden sind.
  • Eine Freitestung von der Quarantänepflicht nach Einreise darf nur unmittelbar am Flughafen oder in der Wohnung/Häuslichkeit der Absonderung stattfinden. Ein zwischenzeitliches „Brechen“ der Quarantäne zu Testzwecken ist unzulässig.
  • Das Robert-Koch-Institut nennt in einer Liste Länder, in denen ein erhöhtes Risiko besteht. Aktuell (14.07.20) sind das folgende Länder: Afghanistan, Ägypten, Albanien, Algerien, Angola, Antigua und Barbuda, Äquatorialguinea, Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Äthiopien, Bahamas, Bahrain, Bangladesch, Barbados, Belarus, Belize, Benin, Bhutan, Bolivien, Bosnia und Herzegowina, Brasilien, Burkina Faso, Burundi, Cabo Verde, Chile, Costa Rica, Côte d'Ivoire, Dominica. Dominikanische Republik, Dschibuti, Ecuador, El Salvador, Eritrea, Eswatini, Gabun, Gambia, Ghana, Grenada, Guatemala, Guinea, Guinea Bissau, Guyana, Haiti, Honduras, Indien, Indonesien, Irak, Iran, Israel, Jamaika, Jemen, Kap Verde, Kamerun, Kasachstan, Katar, Kenia, Kirgisistan, Kolumbien, Komoren, Kongo DR, Kongo Rep, Korea (Volksrepublik), Kosovo, Kuba, Kuwait, Lesotho, Libanon, Liberia, Libyen, Madagaskar, Malawi, Mali, Marokko, Mauretanien, Mexiko, Mongolei, Mosambik, Namibia, Nepal, Nicaragua, Niger, Nigeria, Nordmazedonien, Oman, Pakistan, Palästinensische Gebiete, Panama, Papua-Neuguinea, Peru, Philippinen, Republik Moldau, Ruanda, Russische Föderation, Saint Kitts und Nevis, Saint Lucia, Saint Vincent and the Grenadines, Sambia, São Tomé und Príncipe, Saudi Arabien, Schweden, Senegal, Serbien, Sierra Leone, Simbabwe, Somalia, Sri Lanka, Südafrika, Sudan, Südsudan, Surinam, Syrische Arabische Republik, Tadschikistan, Tansania, Timor Leste (Osttimor), Togo, Trinidad Tobago, Tschad, Türkei, Turkmenistan, Uganda, Ukraine, USA, Usbekistan, Venezuela, Vereinigte Arabische Emirate und Zentralafrikanische Republik. Hier finden Sie die regelmäßig aktualisierte Liste: https://www.rki.de/covid-19-risikogebiete.
  • Für Rückkehrer aus anderen Ländern gilt Folgendes: Sofern Sie nach der Einreise Symptome aufweisen, die auf eine Corona-Infektion hindeuten, lassen Sie sich möglichst schnell testen und bleiben Sie bis zum Testergebnis zu Hause.

Weiterführende Links

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen daher, sich vor Buchung und Reiseantritt umfassend zu informieren. Die Entscheidung über das "Ob" und "Wie" einer Reise fällen Reisende nach wie vor selbst. Ein klärendes Gespräch mit dem Arbeitgeber ist bezüglich der Entgeltfortzahlung in Anbetracht einer möglichen Quarantänemaßnahme im Anschluss zu empfehlen.

 
 

Gesundheitsamt Böblingen

Mo. bis Fr. 8 bis 12 Uhr

07031 663 3500

Nähere Informationen außerdem auf: www.lrabb.de/coronavirus


Landesgesundheitsamt

Mo. bis Fr. von 9 bis 16 Uhr

0711 904 39555

Notfallpraxen

außerhalb der regulären Sprechzeiten

Bundesweit: 116 117

Stadt Holzgerlingen (keine medizinische Auskunft!)

zu den Öffnungszeiten des Rathauses

07031 6808-180

Stadt Holzgerlingen

 
 

Rathaus

Böblinger Straße 5-7

71088 Holzgerlingen

Öffnungszeiten

Mo - Fr: 08:00 - 12:15 Uhr
Di: 14:00 - 16:00 Uhr
Do: 14:00 - 18:00 Uhr