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Stadt Holzgerlingen
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Bevölkerungsschutz

Große Schadensereignisse und Katastrophen

Fragen:

Von wem werde ich wann und wie informiert?

Die Stadt Holzgerlingen wird Sie im Fall eines größeren Schadensereignisses über die Homepage informieren. Außerdem können Sie Auskünfte über das Informationstelefon (07031/6808-0) der Stadt Holzgerlingen erhalten.

Wo muss ich hin wenn ich evakuiert werden soll?

Hier werden Sie vor Ort und lageorientiert informiert

Welche Nummer wähle ich, um eine Katastrophe/Schadensereignis zu melden?

Notrufnummer 112

Worüber möchte ich vor dem Eintritt einer Katastrophe/ Schadensereignis informiert werden?

Eine Vorbereitung auf alle Schadensereignisse ist natürlich nicht möglich. In den meisten Fällen genügt schon ein wenig Grundwissen um entsprechend vorbereitet zu sein. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe informiert Sie über die eigene Vorsorge und alles rund um das Thema Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/Broschueren_Flyer/Buergerinformationen_A4/Ratgeber_Brosch.pdf?__blob=publication

Wenn es zu einem Unfall oder einer Katastrophe kommt, benötigen Rettungskräfte Zeit, um den Einsatzort zu erreichen und Hilfe leisten zu können. Bei einem Unfall oder Feuer sind dies meist nur wenige Minuten, bei einer Katastrophe kann es wesentlich länger dauern bis Rettungskräfte eintreffen.

Zu möglichen Notsituationen gehören Unfälle und Brände ebenso, wie die Beeinträchtigung der Versorgung oder die Vorbereitung auf besondere Risiken. Diese könnten bei schweren Unwettern, Schneekatastrophen oder großflächigen Überschwemmungen ebenso auftreten wie bei der Freisetzung chemischer (C), biologischer (B) oder radiologischer (R) bzw. nuklearer (N) Gefahrstoffe (CBRN-Gefährdungen). Bei solchen Ereignissen ist es wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger sich erst einmal selbst helfen können, bis die organisierte Hilfe eintrifft.

Der Ratgeber bietet Informationen und Verhaltensweisen zu den verschiedenen Notsituationen. Einige Themen sind:

- persönliche Notfallvorsorge                                                                                                  Broschüre-Katastrophe

- Notruf

- bauliche Sicherheit

- Unwetter

- Feuer

- Hochwasser

- CBRN-Gefahrenstoffe

Was zur Vorbereitung auf eine solche Notsituation wichtig ist, darüber gibt der Ratgeber "Katastrophen-Alarm" des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Auskunft. Auf 68 Seiten werden in übersichtlicher und sehr anschaulicher Form Hinweise und Informationen zur eigenen Notfallvorsorge aufbereitet und präsentiert.

Gepäck für den Notfall

Packen Sie praktisch

Es ist etwas passiert und alle müssen raus aus dem Haus. Eine Evakuierung ist angesagt. Der Auslöser: ein Leck in der Gasleitung, ein Brand im Nachbarhaus. Es gibt viele denkbare Notsituationen und je nachdem kann es eine längere Zeit dauern, bis Sie wieder zurück in Ihre Wohnung dürfen.
Jetzt können Sie nicht lange nachdenken, was Sie mitnehmen sollen. Deshalb machen Sie sich schon vorab Gedanken über Ihr Notgepäck und halten Sie es auch soweit wie möglich griffbereit gepackt.
• Das Notgepäck soll helfen, die ersten Tage außer Haus zurecht zu kommen. Oberste Grundregel: Nehmen Sie für jedes Familienmitglied   nicht mehr mit als in einen Rucksack passt. Ein Rucksack ist praktischer als ein Koffer, da Sie beide Hände frei haben.
• Erste-Hilfe-Material, persönliche Medikamente
• batteriebetriebenes Radio, Reservebatterien
• Dokumententasche (siehe hierzu das Kapitel „Wichtige Dokumente griffbereit halten“)
• Verpflegung für 2 Tage in staubdichter Verpackung
• Wasserflasche, Essgeschirr und -besteck
• Taschenlampe, Schlafsack oder Decke
• Kleidung und Hygieneartikel für ein paar Tage
• Fotoapparat oder Fotohandy
• Wetterschutzbekleidung, wie eine Regenjacke und -hose oder ein langer Regenmantel
• wetterfeste Schuhe oder Gummistiefel
• Benutzen Sie bei Gefahr durch radioaktive oder chemische Stoffe einen Heimwerker-Mundschutz oder feuchte Tücher, die Sie sich vor den Mund halten.
• Ausweise, Geld, Wertsachen
• Brustbeutel
• oder eine SOS-Notfalldose mit Namen, Geburtsdatum und Anschrift. SOS-Dosen erhalten Sie in Kaufhäusern, Apotheken, Drogerien und im Rathaus an der Infotheke.

Warn-App NINA

NINA ist die Notfall-Informations-und Nachrichten-App des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). NINA-GrafikNINA warnt Sie deutschlandweit vor Gefahren, wie z.B. Hochwasser und anderen sogenannten Großschadenslagen, optional auch für Ihren aktuellen Standort. Wetterwarnungen des deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der Bundesländer sind ebenfalls in die Warn-App integriert.

Technischer Ausgangspunkt für NINA ist das modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS). Dieses wird vom BBK für bundesweite Warnungen des Zivilschutzes betrieben. Seit 2013 können auch Lagezentren der Länder und viele bereits angeschlossene Leitstellen von Städten und Kommunen das Warnsystem nutzen. In der Regel sind dies Feuerwehr- und Rettungsleitstellen, die Warnmeldungen für lokale Gefahrenlagen herausgeben.


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Warn-App Katwarn
Katwarn (auch KATWARN) ist ein einheitliches Warn- und Informationssystem, das bei Katastrophen und in Gefahrensituationen (z. B. Großbrände, Stromausfälle, Bombenfunde etc.) die betroffenen Bevölkerungsgruppen informiert. Seit 2011 ist Katwarn in Deutschland in verschiedenen Städten, Landkreisen und Stadtstaaten bzw. auf Bundesland- sowie auf Bundesebene im Einsatz und kann zum Beispiel per Smartphone-App genutzt werden. Die Anmeldung am System ist kostenlos und freiwillig und versorgt derzeit rund 2,5 Millionen Nutzer.

KATWARN


KATWARN-App




 
 
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