Stadt Holzgerlingen
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Rathaus

Böblinger Straße 5-7

71088 Holzgerlingen

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Di: 14:00 - 16:00 Uhr
Do: 14:00 - 18:00 Uhr

Bericht von der Baustellenbegehung am 13.09.2011

vom 13.09.2011, 18:00 Uhr

Der Gemeinderat auf Baustellentour

Im Ratssaal werden die Entscheidungen getroffen. Draußen in der Stadt werden sie umgesetzt. Und einmal im Jahr begeben sich die Stadträte mit dem Fahrrad auf eine Tour durch Holzgerlingen, um die markantesten Baustellen in Augenschein zu nehmen. Am 13. September war es wieder soweit.

Amokschutzmaßnahmen in den Schulen

Baustellenbegehung

Im Schönbuch-Gymnasium und im Berkenschulzentrum sind über die Ferien sämtliche Klassenräume mit Amokschutz-Telefonen ausgestattet worden. In der Förder-, Werkreal- und Realschule werden die Anlagen in den kommenden Tagen aufgeschaltet. Positiver Nebeneffekt: Sämtliche Schulzimmer sind über die Datenleitungen nun EDV-vernetzt.
?Achtung Notfall, Achtung Notfall, begebt Euch sofort ins nächste Zimmer, bewahrt Ruhe und wartet weitere Anweisungen ab?. So hört sich der Amok-Alarm an, der in Schulen eingebaut wurde. Der Gemeinderat löste beim Baustellen-Rundgang im Schönbuch-Gymnasium einen Probealarm aus.

?Ein paar Telefone und eine Datenleitung können ja wohl nicht so teuer sein?, dachte sich einst Bürgermeister Wilfried Dölker samt dem Gemeinderat. Doch für die Notfall-Anlage, die im Falle eines Amoklaufs an den Schulen den Alarm auslösen soll, muss die Stadt am Ende annähernd 600 000 Euro hinblättern.

Das Prinzip ist einfach: In jedem Schulzimmer hängt ein Notfall-Telefon, von dem aus mit einer bestimmten Tastenkombination im Notfall der Alarm ausgelöst werden kann. Parallel zur Durchsage wird eine Verbindung zur Polizei geschaltet, über die Einzelheiten des Notfalls mitgeteilt werden können. Und genau diese direkten und aktuellen Informationen zu bekommen, war der Polizei bei der Einrichtung der Amokschutzanlage besonders wichtig.
Ein zusätzliches Türen-Schließsystem wurde von der Lehrerschaft verworfen, erläuterte Rektor Rainer Deim. Es sei wichtig, dass alle Räume und alle Schulgebäude sowie die Sporthallen gleichzeitig dicht sind, wenn etwas passiert. Alle Räume werden abgeschlossen, und zwar zum einen durch die Lehrer, die einen Schlüssel zu ihrem Klassenzimmer haben, oder, falls kein Lehrer im Raum ist, durch die Schüler, die die Türen mit wenigen Handgriffen verriegeln können.

Baustellenbegehung

Im Untergeschoß des Altenzentrums ?Haus am Ziegelhof? wird zurzeit die ehemalige Sauna der Stadt zu Gruppenräumen für das Jugendrotkreuz umgebaut. Nach Abschluss der Bauarbeiten stehen den Nachwuchssänitätern zwei Gruppenräume, eine Teeküche, Sanitärraume und ein Lagerraum zur Verfügung.
Die seitherigen Kellerräume des JRKs werden aufgrund hygienerechtlicher Bestimmungen als Lagerfläche sowie Umkleidemöglichkeiten mit Personal-WC für die Begegnungsstätte benötigt.

Betreutes Spielen in der Kinderkrippe Böblinger Straße

Ein weiteres innovatives Projekt, das die Stadträte am Dienstagabend in Augenschein nahmen, war die neue Kinderkrippe der Stadt, die von der Friedhofstraße hierher gezogen ist, und das ?Betreute Spielen? unter dem Dach des Stadtseniorenrats. Zehn Kinder finden derzeit in der Spielgruppe Platz, 11 weitere stehen auf der Warteliste.

Baustellenbegehung

Den ehrenamtlichen Wahlomas und ?opas des Stadtseniorenrats wurde eine hauptamtliche Erzieherin zur Seite gestellt. Die Spielgruppe ist dreimal wöchentlich von 9 bis 12 Uhr für eineinhalb bis dreijährige Kinder geöffnet.

Baugebiet ?Hülben II?

Baustellenbegehung

Die nächste Station, die vom Gemeinderat angesteuert wurde, war das geplante Baugebiet ?Hülben II? westlich des neuen Kinderhauses ?Dörnach?.
Die geplante Abgrenzung des Baugebiets wurde für die Baustellentour ausgepflockt, damit sich die Stadträte einen direkten Eindruck von diesem Gelände machen konnten. Es handelt sich um Ackerflächen mit guter Bodenqualität. Biotope, Bäume oder andere ökologisch hochwertige Flächen gibt es auf der angedachten Baufläche nicht. Die westliche Abgrenzung wurde auf einen möglichen Anschluss an die Henriettestraße abgestimmt.

Im Wohn- und Geschäftshaus Tübinger Straße 27 wird zurzeit der Laden umgebaut. Die Stadt konnte dieses städtebauliche Schlüsselgrundstück in der Stadtmitte im vergangenen Jahr erwerben. Die Gebäude im rückwärtigen Bereich ? Lagerhalle, Schuppen und Altbau ? werden zu Gunsten eines innerstädtischen Parkplatzes, auf dem 38 Pkws abgestellt werden können, und eines Spielplatzes abgerissen.

Das Ladengeschäft wird an die Firma Richter media@home vermietet. Der Unterhaltungselektronikhändler möchte wieder in die Stadtmitte zurück.

Baustellenbegehung

Im Gebäude selbst, das mit seinen sechs Wohnungen noch gut in Schuss und zum Abriss zu schade ist, wird momentan die Deckenverkleidung, die als schadstoffbelastet gilt, entsorgt.

Zum Schluss wurde noch die frisch sanierte Burg Kalteneck und das Baugrundstück für das bereits genehmigte Kunstrasenspielfeld ?Hinter den Weingärten? besichtigt.

Während der Baustellentour gab der Schultes auch bekannt, dass die Bonus-Markt-Gruppe Nachfolgerin für den Penny-Markt im Stäuchle wird. Sie bietet sozial benachteiligten Jugendlichen und Langzeitarbeitslosen einen neuen Einstieg ins Berufsleben. Beliefert werden die Bonus-Märkte von REWE.

     
     
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