Stadt Holzgerlingen
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Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 27.01.2015

vom 27.01.2015, 19:00 Uhr

Der Gemeinderat hat in seiner ersten öffentlichen Sitzung am vergangenen Dienstag über 13 öffentliche Tagesordnungspunkte beraten.

Tagesordnungspunkte

Ausbau des Datennetzes in Holzgerlingen durch die Telecom

In den vergangenen Monaten hat die Telekom umfangreiche Kabelarbeiten in Holzgerlingen durchgeführt.
An ca. 25 Stellen wurden neue größere Kabelverzweiger aufgestellt. Diese Kabelverzweiger bilden die Schnittstelle zwischen dem ankommenden, neu verlegtem Glasfaserkabel und den abgehenden Kupferleitungen in die Gebäude. Durch diese Technik wird es möglich, die Kapazität der Leitungen deutlich zu erhöhen. Bei der bisherigen VDSL-Technik kann ein Download bis zu 50 Mbit/Sekunde erreicht werden, im Upload bis zu 10 Mbit/Sekunde. Im sogenannten Vectoring-Verfahren wird eine Datenrate bis zu 100 Mbit/Sekunde/ Download bzw. 40 Mbit/Sekunde/ Upload erreicht.
Die Aufrüstung auf Vectoring hat die Telekom in eigener Regie, ohne Kostenbeteiligung der Stadt, durchgeführt.
"Am 16. März 2015 geht das neue System in Betrieb" - so die erfreuliche Nachricht von Herrn Hörmann. Er hat in seinen Ausführungen ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Kunden nicht gezwungen seien, die VDSL-Anschlüsse über die Telekom zu beziehen; eine Einschränkung des Wettbewerbes anderer Anbieter (wie z.B. durch Kabel BW, 1&1 o.ä.) gebe es nicht. Andere Anbieter könnten auf das von der Telekom ausgebaute Netz zugreifen. Kabel BW hat in großen Teilen Holzgerlingens ein eigenes Kabelnetz.
Die Telekom hat für den Ausbau des VDSL-Netzes allein in Holzgerlingen rd. 1 Mio. Euro investiert.
Am Montag, den 16. März 2015 wird um 19 Uhr in der Stadthalle eine Informationsveranstaltung zu diesem Thema stattfinden, zu der die Telekom einlädt.

Ausbau der Schönbuchbahn - Stellungnahme zur Planfeststellung

Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Planfeststellungsverfahren zum Ausbau der Schönbuchbahn in Gang gesetzt.
Die Planfeststellungsabschnitte 2 und 3 betreffen alle Maßnahmen zwischen Bahnhof Böblingen und dem Bahnhof Holzgerlingen. Planfeststellungsabschnitt 4 deckt den Bereich Holzgerlingen-Bahnhof bis Dettenhausen ab. Der Planfeststellungsabschnitt 1 betrifft den Neubau eines Betriebshofes der Schönbuchbahn im Bahnhof Böblingen. Wesentliche Punkte der Planfeststellungsabschnitte sind die Elektrifizierung der Strecke von Böblingen bis Dettenhausen, der zweigleisige Ausbau von Böblingen-Zimmerschlag bis Holzgerlingen-Hülben, die Aufhebung des Haltepunktes Nord und Neubau des Haltepunktes Hülben sowie die Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs der Schönbuchbahn im Bereich der Böblinger Straße sowie die Umbaumaßnahmen (Stumpfgleis) am Bahnhof Holzgerlingen zur Abwicklung des 15-Minuten-Taktes.
Sonstige Baumaßnahmen auf anderen Gemarkungen werden hier nicht erwähnt.
Noch bis zum 11. Februar 2015 liegen die Akten zur Einsicht im Rathaus aus.
Wie bereits bekannt ist, ist ein niveaugleicher Ausbau der Böblinger Straße an der Schönbuchbahn wegen der langen Schrankenschließzeit nicht möglich. Die Gleisanlage wird in einem Trogbauwerk tiefer gelegt und eine Straßenüberführung über die dann zweigleisige Schienentrasse errichtet. Für das Brückenbauwerk wird die Stadt nach Fertigstellung die Baulastträgerschaft übernehmen.
Der Gemeinderat hat von dem Sachstand Kenntnis genommen und keine Einwendungen zu den aktuellen Planfeststellungsverfahren geltend gemacht.

Bebauungsplanverfahren "Lachental - zwischen den Wiesen 2. Erweiterung" in Weil im Schönbuch

Die Gemeinde Weil im Schönbuch beabsichtigt die Erweiterung des Gewerbegebiets im Lachental.
Es handelt sich um ein Gewerbegebiet mit einer Gesamtfläche von rund 6,2 ha. Im Randbereich sind Grünflächen ausgewiesen.
Der Gemeinderat hat in seiner Stellungnahme betont, dass es wichtig sei, sowohl im Gewerbegebiet wie auch im eingeschränkten Gewerbegebiet Einzelhandelsbetriebe mit Ortskern relevanten Sortimenten nicht zu zulassen; ebenso sollen innerortsrelevante Sortimente für Einzelhandelsbetriebe ausgeschlossen werden. Auch sei wichtig, dass eine Ansiedlung von Betrieben, die ebenfalls im Gewerbepark Sol anfragen, nur erfolgt, wenn Einvernehmen beider Kommunen besteht. Solange es freie Flächen im Gewerbepark Sol gibt, ist dies geboten.
Da die Frist zur Stellungahne bereits vor der Gemeinderatssitzung ablief, ist der Gemeinderat der vorläufigen Stellungnahme der Verwaltung gefolgt und hat diese einstimmig bestätigt.

Jahresbericht des Jugendreferats und des Jugendgemeinderats

Peter Cramer, seit Juni 2014 Jugendreferent und Ines Rosner Schulsozialarbeiterin am Schönbuch-Gymnasium haben über ihre Arbeit im vergangenen Jahr berichtet. Auch im vergangenen Jahr organisierte das Jugendreferat wieder eine Reihe erfolgreicher und gut besuchter Veranstaltungen unterschiedlichster Art und Ausrichtung. Angefangen mit der Neuwahl des Jugendgemeinderates, über die obligatorische Juleica-Ausbildung, die traditionell im Frühjahr beginnt, hin zu diversen Kooperationen im Rahmen des gemeindeübergreifenden Partizipationsprojektes "Was meinsch Du?" bis zum traditionellen "Chilly Con Carne-Stand" auf dem   Holzgerlinger Weihnachtsmarkt konnte sich das Jugendreferat frei unter dem Motto "Wir können alles außer Hochdeutsch" unter Beweis stellen.
Ein ganz neues Arbeitsfeld des Jugendreferats in Zusammenarbeit mit dem städtischen Sozialamt ist die Koordination des ehrenamtlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe.
Nach dem Weggang des früheren Jugendreferenten Frank Kienzler wurde das Jugendreferat bzw. die Aufgabenverteilung innerhalb des Jugendreferats und der Schulsozialarbeit neue verteilt.
Anai Stötzel ist zu 100 % und Frau Radler mit 50 % im Jugend- und Kulturzentrum W3 tätig. Auch Jugendreferenten Peter Cramer geht nichts über die persönliche Arbeit mit Jugendlichen, so dass er einen Großteil seiner 100 % auch im W 3 arbeitet. Die Stelle von Ines Rosner wurde um 25 % aufgestockt um die Umorganisation zu kompensieren.
Eine deutliche Zunahme von Einzelfallberatungen sei bei der Schulsozialarbeit festzustellen, so Ines Rosner. Weitere Schwerpunkte bei der Schulsozialarbeit waren die Vernetzung mit den Schulleitungen, die Unterstützung und Beratung des Lehrerkollegiums sowie Klassenprojekte.
An jeder Schule fanden darüber hinaus weitere Einzelprojekte statt. Im Dezember 2014 wurde die Rahmenkonzeption der Schulsozialarbeit vorgestellt, die die Qualität und die Kriterien der Schulsozialarbeit festlegt (wir berichteten).
Schwerpunkte am Schönbuch-Gymnasium waren das Schülerpatenmodell, offene Angebote in der Schulsozialarbeit, die Intervisionsgruppe, die Mitarbeit am Präventionskonzept "Stark stärker Wir" (Landesprojekt), die Arbeitskreise Prävention und Medien sowie die Entwicklung eines Präventionsprojektes zum Thema Essstörungen.
Schwerpunkte an der Otto-Rommel-Realschule im Jahr 2014 waren das Mittagspausenangebot, die Kennlerntage der 5er Klassen, das Sozialtraining der 7ten Klassen, die Mitarbeit am Präventionskonzept "Stark stärker Wir" des Landes Baden-Württemberg, das Präventionsprojekt "cool bleiben" der 6ten Klasse.
An der Berkenschule und der Heinrich-Harpprecht-Schule wurden 2014 folgende Schwerpunkte verfolgt: die Kennlerntage der 5. Klasse, die Mitarbeit am Präventionskonzept "Stark Stärker WIR", die Mitarbeit in der Planungsgruppe "Schule mit Courage", das Hochseilgartentraining der Klassen 7 und 8, die Mitarbeit bei den Schüler-Mediatoren sowie der Unterstützung der Schülermitverwaltung (SMV) und des Schülercafés. Daneben fanden zahlreiche schulübergreifende Projekte statt.
Als Vertreterinnen des Jugendgemeinderates berichteten Nadine Gamerdinger und Svenja Theessen über ihre Arbeit.
Im April ging der Jugendgemeinderat in seine 9. Amtszeit. Zum dritten Mal war die Wahl per Internet durchgeführt worden. Die Wahlbeteiligung lag bei 39,2%, 378 von 966 Jugendlichen im Alter von 14 bis einschließlich 20 Jahren waren zur Wahlurne gegangen. Sechs Gymnasiasten, fünf Realschüler, zwei Schüler der Berkenschule, und ein Schüler der Böblinger Mildred-Scheel-Schule   - sechs Jungs und acht Mädchen - sind im neuen Jugendgemeinderat vertreten, der seit 1998 durchgängig existiert. Mit der Neukonzeptionierung des JGRs als Gremium zur Jugendbeteiligung und der Öffnung für Jugendliche aus Altdorf, Hildrizhausen und Weil im Schönbuch wird dem Umstand Rechnung getragen, dass Jugendliche aus den umliegenden Kommunen in Holzgerlingen eine weiterführende (Ganztages-)Schule besuchen. Sie sind hier oftmals in den Vereinen angebunden und verbringen auch einen Großteil ihrer Freizeit in Holzgerlingen. Bedauerlicher Weise seien einige Jugendgemeinderäte durch ihre Ausbildung bzw. ihrem schulischen Weg an der Arbeit des Jugendgemeinderates verhindert.
Zusammen mit dem Arbeitskreis "Kultur in der Burg" und dem Familienhilfe Verbund des Waldhauses (FJV) gestaltete der JGR das Catering im Rahmen der "1001 Nacht" Veranstaltung des Handels- und Gewerbevereines Holzgerlingen. Es wurde Kebab, Falafel und selbstgemachtes Fladenbrot verkauft. An der IBIS 2014 kümmerte sich der Jugendgemeinderat um die Verpflegung für die Besucher. Weiter halfen die Jugendgemeinderäte aktiv bei der Vorbereitung und der Durchführung der Ausbildungsplatzbörse. Auch 2014 gestaltete der JGR wieder zusammen mit dem Jugend- & Kulturzentrum W3 einen Stand auf dem Holzgerlinger Weihnachtsmarkt . Der JGR verkaufte selbstgekochtes Chilly con Carne mit selbstgebackenem Fladenbrot. Der Jugendgemeinderat gestaltete das Jugend- & Kulturzentrum W3 aktiv mit. So wurde zusammen mit den Jugendlichen des W3 eine Kommode abgebeizt, Bilder aufgehängt und ein neues Eingangsschild gestaltet und angebracht.
Im Jahr 2015 wird sich der Jugendgemeinderat aktiv bei der Gestaltung des "50 Jahre Freibad Holzgerlingen" Festes (Arbeitstitel) beteiligen. Auch soll das Thema der Partizipation von Jugendlichen weiter verfolgt werden.  
Die Arbeit der Schulsozialarbeiterinnen, des Jugendreferenten und der Mitglieder des Jugendgemeinderates lobte der Gemeinderat sehr. Aber auch all diejenigen, die im Hintergrund mitwirken wurden von Stadtrat Eberhard Binder hervorgehoben und mit einem Dankeschön bedacht.

Planungen für eine Wohnanlage zur Unterbringung von Flüchtlingen einstimmig genehmigt

Der Gemeinderat hat die Planung am Standort "Erlachstraße 5" für eine Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge einstimmig befürwortet. Es bemisst ca. 790 qm und schließt auf zwei Seiten an städtische Gebäude sowie an einer Seite an die Erlachstrasse an. Auf der Ostseite befinden sich ein Einfamiliengebäude bzw. Reihenhäuser und Grundstücke der Wohnungseigentümergemeinschaft. Der Bebauungsplan "Südanschluss B 464" sieht Mischgebiet und eine 2 bis 3 geschossige Bebauung vor. Basierend auf dem Gebäudetypus des Wohnhauses Turmstraße 40, mit dem man bisher gute Erfahrungen gemacht hat, hat Stadtbaumeister Robert Nitsche dem Gemeinderat seine Planungen für einen Gebäudekomplex vorgestellt, in dem bis zu 70 Personen untergebracht werden können.
"Die Aufgabenstellung war nicht ganz einfach," so Robert Nitsche. Die Tatsache, dass ganz unterschiedliche Menschen mit unterschiedlicher Herkunft aufeinander treffen und auf relativ engem Raum zusammen leben müssen, bedürfe eine maximale Privatisierung der Räume.
So ist geplant, dass jede Einheit über eine wohnungsinterne Küchenzeile verfügt, Schlafplätze werden - ähnlich den Schlafbutzen in alten Bauernstuben - als Schlafnischen ausgebildet, so dass mehr Wohn- und Bewegungsfläche zur Verfügung steht. Eine großzügige Belichtung der Räume ist durch bodenhohe Fenster garantiert und der Balkon/ der Platz im Laubengang erweitert den Raum optisch zusätzlich. Sämtliche Vorbereiche werden überdacht und können auch als eigener Freibereich genutzt werden.
Durch die Laubengangerschließung werden anonyme lange dunkle Flure vermieden, ebenso Sammelküchen oder Gemeinschafts-WCs bzw. Bäder. Pro Person werden 10 m² Wohnfläche vorgehalten; dies entspricht den kommenden rechtlichen Vorgaben.
Da der genaue Bedarf seitens des Landkreises noch nicht benannt werden kann, sei eine möglichst flexible Planung erforderlich, so Nitsche weiter. Durch den modularen Aufbau der Wohneinheiten, könne man - durch Entfernen von Trockenbauwänden - flexibel auf den Bedarf reagieren. Ebenso sei eine spätere Nutzung, z.B. für die Unterbringung von Obdachlosen, möglich.
Der Landkreis sei sehr angetan von den Überlegungen undmöchte dieses Modell gerne auch an anderen Standorten verwirklichen, so Bürgermeister Dölker.
Der Gemeinderat hat die Planungen von Stadtbaumeister Nitsche sehr gelobt und hat das Stadtbauamt mit der Ausarbeitung des Bauantrages beauftragt. Die Pläne werden - sobald eine weitere Abstimmung mit dem Landkreis erfolgt ist - in einer öffentlichen Informationsveranstaltung im Rathaus interessierten Bürgern vorgestellt und erläutert. Zu dieser Vorstellung wird separat eingeladen.

Abschluss eines städtebaulichen Vertrages im Bebauungsplanverfahren "Schönberg, 6. Änderung" befürwortet

Der Gemeinderat hat dem Abschluss eines städtebaulichen Vertrages mit der Firma "Exklusiv Wohnwert" zugestimmt.
In der Vergangenheit wurden schon mehrfach Bebauungsplanverfahren auf Wunsch der Eigentümer betrieben (z.B. ehem. Holzwurm, Weihdorferstraße); Bedingung war die volle Kostenübernahme für das Bebauungsplanverfahren und die Übernahme der sonstigen Kosten, die mit diesem Verfahren verbundenen sind z.B. Gutachten, städtebauliche Untersuchung. Sach- und Personalkosten der Stadt sind nicht übertragbar und verbleiben bei der Stadt. Die Stadt bleibt auch mit dem städtebaulichen Vertrag Herr des Bebauungsplanverfahrens; sie ist auch Auftraggeber für das planende Büro bzw. für weitere evtl. notwendige Aufträge.

Freiwillige Feuerwehr Holzgerlingen - Wahl der Kommandaten bestätigt

Der Gemeinderat hat den am 10. Januar 2015 im Rahmen der Jahreshauptversammlung durchgeführten Wahlen des Kommandanten und seiner zwei Stellvertreter zugestimmt.
Albrecht Schmid wurde als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr in seinem Amt bestätigt. Als erster Stellvertreter wurde der bisherige zweite Stellvertreter Thomas Holder gewählt; zweiter Stellvertreter ist Markus Rath.
Bürgermeister Wilfried Dölker und der Gemeinderat beglückwünschten die Männer zu ihrer Wahl.
Der Gemeinderat wurde über den Jahresbericht 2014 informiert. Im vergangenen Jahr waren 87 Einsätze (einer mehr als im Vorjahr) mit rd. 1.500 Einsatzstunden zu verzeichnen. Zu den Einsätzen gehörten auch 12 Überlandhilfen, darunter der Hochhausbrand in Sindelfingen, der Großbrand bei der Fa. Reisser und Einsätze in Schönaich, Weil im Schönbuch und Hildrizhausen. Die aktive Mannschaft besteht derzeit aus 72 Frauen und Männern mit einem Durchschnittsalter von 34 Jahren. Der Altersabteilung gehören 24 Männer an. 2014 haben 15 Aktive an allen Übungen teilgenommen und 12 haben an einer Übung entschuldigt gefehlt. Ein hervorragendes Ergebnis, das das sehr gute Vorjahresergebnis von 45 % noch übertrifft und das neben den vielen Einsätzen und Diensten.
Erfreulich ist die hohe Tagesverfügbarkeit der Einsatzkräfte, d.h. bei Alarmen während des Tages können ausreichend Feuerwehrleute kommen.
Bürgermeister Wilfried Dölker wie auch der Gemeinderat waren vollen Lobes für den Einsatz der Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr und sprachen ihren Dank und Anerkennung für den Einsatz im Feuerwehrdienst aus.

Jahresbericht 2014 der Baurechtsbehörde

Der Gemeinderat wurde über die Tätigkeiten der Baurechtsbehörde informiert. Insgesamt wurden 2014 108 Bauvorhaben (2013: 59 Bauvorhaben) (ohne Brandverhütungsschauen, Abgeschlossenheitsbescheinigungen und Verfahren nach EWärmeG) in einem baurechtlichen Verfahren (Bauanträge, Kenntnisgabeverfahren, Bauvoranfragen und selbständige Befreiungsanträge) eingereicht.
Baurechtsamt2014_1

Die durchschnittliche Bearbeitungsdauer lag im Jahr 2014
bei Baugenehmigungen: 45 Kalendertage (Vorjahr: 59 Tage)
Kenntnisgaben: 17 Kalendertage (Vorjahr: 39 Tage)
Bauvoranfragen: 6 Kalendertage (Vorjahr 54 Tage)
Abgeschlossenheitsbescheinigungen: 5 Kalendertage (Vorjahr: 6 Tage)
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Bearbeitungsdauer deutlich zurückgegangen. Leider konnte die Bearbeitungsdauer nicht noch weiter gesenkt werden, da viele Baugesuche für "Hülben II" gleichzeitig eingegangen sind und einige längerwierige Verfahren mit Brandschutz und Bodenschutz abgestimmt werden mussten.
Im Berichtsjahr 2014 wurden im Bereich Baurecht insgesamt Vorgänge mit einer Gesamtsumme von 168.345,39 € Gebühren bearbeitet. Davon sind die, nach Landesgebührengesetz und KAG gebührenbefreiten Antragssteller (z.B. die meisten Vorhaben von Kirchen, Gemeinde, Landkreis) abzuziehen. Diese rein statistischen Gebühren belaufen sich auf 39.940,86 €. Damit ergeben sich Gesamteinnahmen von 128.404,53 €. Im Vorjahr 2013 waren es 85.052,86 €.
Auf die einzelnen Verfahrensarten verteilten sich die Gebühreneinnahmen im Jahr 2014 wie folgt:
Baurechtsamt2014_2

Von den 80 eingereichten Bauanträgen sind 20 noch nicht abgeschlossen. Viele davon wurden erst Mitte Dezember eingereicht. Dadurch entsteht rechnerisch ein Gebührenüberhang in das Ergebnis des Jahres 2015. Aber auch ohne diese Gebühren sind die Einnahmen im Vergleich zum letzten Jahr um näherungsweise 50 Prozent gestiegen. Das ist überwiegend dem Neubaugebiet "Hülben II" zuzuschreiben. Allerdings ist auch der allgemeine Bauboom sicherlich mit beteiligt.
Im Berichtsjahr 2014 wurden wie auch schon 2013 keine Rechtsbehelfe gegen baurechtliche Entscheidungen eingelegt. Das letzte baurechtliche Rechtsbehelfsverfahren aus dem Jahr 2008 wurde bereits 2009 vom Regierungspräsidium Stuttgart zurückgewiesen.

Beraten und Beschlossen

Der Gemeinderat hat die Planungsleistungen für die Sanierung der Fachräume am Schönbuch-Gymnasium vergeben. Das Büro Jabs und Fischer Bau und Umwelt GmbH wird auf Grundlage Honorarzone 4 unten mit den Architektenleistungen beauftragt (Architektenhonorar rd. 256.000 Euro brutto). Die Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär-Planung wird ebenfalls dem Büro Jabs und Fischer Bau und Umwelt GmbH übertragen (Planungshonorar rd. 84.000 Euro brutto). Die Elektrotechnik-Planung wird an das Büro IMS Mück und Schaber GmbH auf Grundlage HOAI Honorarzone 2 unten zzgl. 20% Umbauzuschlag vergeben (Planungshonorar rd. 32.000 Euro brutto).

Der Gemeinderat hat der Farb- und Materialkonzeption für den Neubau des DRK-Gebäudes sowie für den Um- bzw. Erweiterungsbau des Feuerwehrgerätehauses zugestimmt.

Der Gemeinderat wurde über die kulturellen Veranstaltungen im Jahr 2014 / Jahresbericht des Arbeitskreises "Kultur in der Burg" informiert. Neben den zwei Ausstellungen (Frühjahrs- und Herbstausstellung) stemmten die Mitglieder des Arbeitskreises weitere zehn Veranstaltungen in der Burg Kalteneck und boten so ein interessantes, abwechslungsreiches und vielfältiges Programm an. Die Stadt - federführend unter Hauptamtsleiter Werner Lenz - organisierte das Neujahrskonzert, das 3. Holzgerlinger Varieté sowie das 10. Internationale Klavierkonzert. Alle drei Veranstaltungen sind zu kulturellen Highlights im Holzgerlinger Stadtleben geworden und erfreuen sich großen Zuspruchs. Das 4. Holzgerlinger Varieté ist bereits ausverkauft. Der Kartenvorverkauf für die Veranstaltungen im kommenden Jahr beginnt Mitte März 2015. Der Gemeinderat hat den ehrenamtlich Tätigen des Arbeitskreises "Kultur in der Burg" ein großes Lob für ihre Arbeit ausgesprochen. Nicht umsonst ist die Burg als kulturelle Einrichtung weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Der Gemeinderat hat Grünflächenpflegearbeiten vergeben. Die Pflanzflächen- und Rasenpflegearbeiten im Freibad wurden zum Angebotspreis von 9.794,56 € brutto an die Firma Aitis aus Weil im Schönbuch vergeben. Die Grünflächenpflege im Berkenschulzentrum wurden zum Angebotspreis von 11.661,57 € brutto an die Firma Aitis aus Weil im Schönbuch vergeben. Die Grünflächenpflege beim Schönbuch-Gymnasium und an der Schönbuch-Sporthalle wurden zum Angebotspreis von 13.407,64 € an die Firma Aitis aus Weil im Schönbuch vergeben. Die Grünflächenpflege Stadion und am Rasenspielfeld wurden zum Angebotspreis von 10.758,95 € brutto an die Firma MR Grün- und Winterservice GmbH aus Herrenberg vergeben. Die Gesamtvergabesumme für alle sieben Lose beträgt jährlich 84.966,62 €. Der Gemeinderat hat den Auftrag zur Unterhaltsreinigung sowie jährlichen Grundreinigung wird zum 01.04.2015 an die Firma ALL-Service Dienstleistungen GmbH zum Angebotspreis von 67.663,00 € (brutto) vergeben.

 
 
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