Stadt Holzgerlingen
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Verwaltungsausschuss - Sitzungsprotokoll

vom 21.01.2014, 18:00 Uhr

Der Verwaltungsausschuss hat in seiner ersten öffentlichen Sitzung am vergangenen Dienstag über vier öffentliche Tagesordnungspunkte beraten.

Tagesordnungspunkte

Jahresbericht 2013 des Jugendreferats

Jugendreferent Frank Kienzler hat dem Ausschuss den Jahresbericht des Jugendreferats 2013 vorgestellt. Das Jugendreferat der Stadt Holzgerlingen setzt sich inzwischen aus sechs Personen zusammen. Neben Frank Kienzler als Stadtjugendreferent sind Ines Rosner, Dagmar Radler und Laura Sennock als Schulsozialarbeiterinnen beschäftigt. Anaï Stötzel und Peter Cramer leiten das Jugendhaus W3.
Seit bereits 16 Jahren ist das Jugendreferat im Dienste der Jugend in Holzgerligen aktiv. Auch im vergangenen Jahr wurde wirkungsorientiert und differenziert zielgerichtet gearbeitet. Kinder, Jugendliche und deren Eltern werden vom Jugendreferat begleitet.
Arbeitsschwerpunkte im Jugendreferat waren die Juleica-Ausbildung, das Projekt „Familie in Bewegung“, die Paten-Aktion, die traditionelle Beach-Party als Gemeinschaftsprojekt mit dem DLRG, das BAHM Jam (BMX-Spektakel auf dem Freizeitgelände Rosswiesen), die Interkommunale Bildungsmesse Schönbuchlichtung sowie mehrere Podiumsdiskussionen.
Das Jugend- und Kulturzentrum W3 arbeitet seit September 2013 in neuer Besetzung. Sozialpädagogin (und gleichzeitig Schulsozialarbeiterin an der Otto-Rommel-Realschule) Laura Sennock stieg neu in das Team mit ein um die fehlenden Kontingente von Peter Cramer (Elternzeit) auszugleichen. Eines der wichtigsten Leitprinzipien des W3 stellt die Teilnahme der Jugendlichen am Leben im W3 dar: Sie werden mit einbezogen, lernen Regeln aufzustellen und einzuhalten, lernen Verantwortung zu übernehmen, lernen miteinander zu diskutieren und Konflikte zu bewältigen. Das W3 ist wöchentlich 23 Stunden geöffnet – 15 Stunden im „offenen Betrieb“, 5 Stunden „Öffnung durch Ehrenamtliche“ und 3 Stunden für „angebotsbezogene Öffnung“. Hinzukommen Öffnungszeiten für Konzerte, Partys, Turniere und freizeitpädagogische Angebote wie z.B. Ausflüge, Kletteraktionen und Hochseilgartentrainings. Kooperationsveranstaltungen mit dem Schönbuch-Gymnasium, dem Jugendgemeinderat und dem DLRG (Beachparty) sowie die Teenydisco und das Kinder- und Familienfest runden das Angebot ab.
Schulsozialarbeit ist ein Angebot der Jugendhilfe an Schulen in Form einer verbindlich vereinbarten, dauerhaften und gleichberechtigten Kooperation. Am Schönbuch-Gymnasium wurde im vergangenen Jahr das Schülerpatenmodell mit den Schülerpaten, den 5. Klassen sowie den Lehrer/innen überarbeitet. Dem Schülercafé – mit dem Schülercafé-Team – kommen im Schönbuch-Gymnasium wichtige Aufgaben der Schulsozialarbeit zu. Bastelangebote für die Unterstufe sowie Projektwochen für die Mittelstufe fördern das Miteinander. Die Intervisionsgruppe (bestehend aus Schulseelsorge, Beratungslehrer, Präventionslehrer und Schulsozialarbeit) hat sich als sehr hilfreich in Einzelfällen bewährt. Gemeinsam mit der Otto-Rommel-Realschule hat das Schönbuch-Gymnasium die Teilnahme am Präventionskonzept „Stark-stärker-Wir“ des Kultusministerium BW beschlossen. Das Präventionskonzept »stark.stärker.WIR.« für Schulen in Baden-Württemberg wurde als Konsequenz aus dem Amoklauf von Winnenden und Wendlingen entwickelt. »stark.stärker.WIR.« gibt Schulen für ihre Präventionsarbeit einen Rahmen, der hilft, die Vielfalt der Maßnahmen, Programme und Projekte aufeinander abzustimmen und flexibel an den jeweiligen Bedarf anzupassen. Die Schulsozialarbeit beider Schulen unterstützt die Präventionsbeauftragten und die Schulleitungen bei der Erstellung und Weiterentwicklung des Präventionskonzeptes für ihre Schulen.
An der Otto-Rommel-Realschule liegen weitere Schwerpunkte der Schulsozialarbeit in dem Mittagspausenangebot, den Kennlerntagen der 5. Klassen und dem Sozialtraining der 7. Klassen.
An der Berkenschule gibt es ebenfalls Kennlerntage der Klassenstufen 5. und 6. An der Berkenschule sowie der Heinrich-Harpprecht-Schule werden die zuständigen Lehrkräfte bei der Ausbildung und Qualifizierung der Schüler-Streitschlichter von der Schulsozialarbeit und dem Jugendreferat unterstützt. Hierzu zählen die Mitplanung und Durchführung der Ausbildung im Laufe des Schuljahres sowie bei der intensiven Streitschlichter-Schulung am Ende eines Schuljahres.
Als Kooperationsprojekt der Berkenschule und der Heinrich-Harpprecht- Schule läuft das Schülercafé. Um sich nach dem anstrengenden Unterricht entspannen, regenerieren oder einfach seine sozialen Kontakte ausbauen und festigen zu können, bietet der große Raum des Schülercafés neben einem kleinen Imbiss-Verkauf Tischkicker, Laptops, Brettspiele, Bücher und Sitzgelegenheiten. Im Jahr 2013 konnte aus Mittteln der Volksbank Stiftung und mit Hilfe der SMV ein Profi-Tischkicker angeschafft werden, der rege genutzt wird. Der Verkauf im Schülercafé wird vorwiegend von Schülerinnen und Schülern der beiden Schulen geleitet und durchgeführt. Die Betreuung und Unterstützung des Schülercaféteams wird durch die Schulsozialarbeit in enger Kooperation mit dem verantwortlichen Lehrpersonal übernommen.
Die Mitglieder des Verwaltungsausschusses haben die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtjugendreferats sehr gelobt und in Anbetracht der im Mai 2014 anstehenden Kommunalwahlen dem Jugendreferat den Auftrag erteilt, die hohe Bedeutung der Wahlen und die Wichtigkeit der Wahlbeteiligung an den Holzgerlinger Schulen zu vermitteln. Ein Besuch im Unterricht oder zu einer Diskussionsrunde um die Arbeit des Gemeinderats vorzustellen sei machbar.

Jahresbericht des Arbeitskreises "Kultur in der Burg"/Rückblick auf das Neujahrskonzert, das Klavierwochenende und das 2. Holzgerlinger Varieté

Der Arbeitskreis „Kultur in der Burg“ hat im vergangenen Jahr ein sehr abwechslungsreiches kulturelles Programm in den Räumen der Burg Kalteneck zusammengestellt. Im Rahmen der Frühjahrsausstellung waren außergewöhnliche Objekte und Werke von Annette Janle und Esther Rollbühler zu sehen; in der Herbstausstellung begeisterte Tetsuya Kuzuhara die Besucher der Ausstellung mit seinen Werken. Beide Ausstellungen waren ein großer Erfolg und zeugen von der stimmigen Gesamtkonzeption des Arbeitskreises. Über das Jahr verteilt führte der Arbeitskreis acht weitere Veranstaltungen in den Räumen der Burg Kalteneck durch. Der Arbeitskreis „Kultur in der Burg“ hat es im Jahr 2013 wieder sehr erfolgreich geschafft, verschiedene Kunstrichtungen unter dem Dach der Burg den Besuchern zu öffnen. Die 22-jährige Erfahrung vieler der ehrenamtlichen Mitglieder des Arbeitskreises „Kultur in der Burg“ belegt, dass das kulturelle Leben in dem Kleinod der Burg Kalteneck sich großer Beliebtheit erfreut.
Bereits zum 14. Mal war die Camerata Europeana zu Gast beim Holzgerlinger Neujahrskonzert. Unter der Leitung von Radoslaw Szulc konnten die Besucher musikalische Höhepubkte aus Telemanns Bratschenkonzert, Banjo-Musik und russischer Volksmusik erleben. Solistin des Konzerts war Hanna Breuer aus Holzgerlingen an der Viola.
Am 15. und 16. März 2013 fand das dritte Holzgerlinger Varieté vor ausverkaufter Stadthalle statt. Der ehemalige Schüler des Schönbuch-Gymnasiums und inzwischen weltweit bekannte Timo Marc führte am 3. Holzgerlinger Varieté wieder Regie und war gleichzeitig künstlerischer Leiter der Veranstaltung. Durch seine internationalen Kontakte war es möglich Artisten nach Holzgerlingen zu bringen, die sonst nur auf den großen Showbühnen rund um den Globus zu sehen sind. Er führte charmant-frech, gespickt mit magischen Leckerbissen und viel Lebensfreude durch die Shows.
Senta Eisenbacher und Hauptamtsleiter Werner Lenz haben das 9. Internationale Klavierwochenende organisiert. Am Klavier begeisterten Shoko Hayashizaki, Senta Eisenbacher, Anja Breuer, Chikako Inoue vom Trio Japonica sowie Christoph Ewers und Michael Kuhn.
Als Ausgaben waren im Haushalt 2013 50.000,00 € vorgesehen. Die tatsächlichen Ausgaben lagen bei 55.544,58 €. Die veranschlagten Einnahmen in Höhe von 40.000,00 € wurden um 1.992,00 € überschritten. Der tatsächliche Zuschuss lag damit bei 13.552,58 €. Dieser hohe Betrag kommt wegen der notwendigen Durchbuchung des Holzgerlinger Varietés zustande.
Der Verwaltungsausschuss bedankte sich bei den Mitgliedern des Arbeitskreises „Kultur in der Burg“, bei Hauptamtsleiter Werner Lenz für seine engagierte Arbeit im kulturellen Bereich sowie bei allen Beteiligten für ihr Engagement.

Bericht über die Inanspruchnahme des Familien- und Sozialpasses der Stadt

Die Stadt Holzgerlingen hat 1987 als freiwillige Leistung einen Sozial- und Familienpass eingeführt. Der Familien- und Sozialpass ermöglicht Einwohnern mit geringem Einkommen bestimmte Einrichtungen in Holzgerlingen zu ermäßigten Preisen oder zum Nulltarif zu benutzen. Antragsberechtigt sind Arbeitslosengeld II-Empfänger, Empfänger von laufender Hilfe zum Lebensunterhalt, Behinderte, Familien mit einem schwerbehinderten Kind oder mindestens drei kindergeldberechtigten Kindern, Familien (Wohngeldempfänger) mit mindestens einem kindergeldberechtigten Kind u.v.m..
2013 waren 35 Familien im Besitz eines Sozial- und Familienpasses. Von den im Haushaltsplan finanzierten 5.000 € wurden rd. 1.500 € abgerufen. Die Mitglieder des Ausschusses haben nun den Empfehlungsbeschluss für den Gemeinderat gefasst, die inzwischen fest etablierten Feriencamps des KSV, der KiSS, der Sportvereinigung sowie des CVJM mit in die Richtlinien des Sozial- und Familienpasses der Stadt aufzunehmen. Der Ausschuss empfiehlt dem Gemeinderat eine Übernahme der Gebühren in Höhe von 50 %. Dasselbe soll auch für die vom Familienzentrum Holzgerlingen angebotene Ferienbetreuung gelten.

Veröffentlichungen von Beiträgen von Parteien und Wählervereinigungen im Nachrichtenblatt vor der Europawahl, der Regionalwahl und der Kommunalwahl 2014

Ein weiterer Empfehlungsbeschluss des Ausschusses an den Gemeinderat lautet, dass Beiträge politischer Parteien und Wählergruppierungen auf kurze Veranstaltungshinweise beschränkt werden sollen. Nach der Aufstellung der Wahlvorschläge können die Namen mit Wohnort, Berufsbezeichnung und evtl. Mandaten einschließlich eines Gruppenbildes veröffentlicht werden. Zur Regional- und Kommunalwahl zugelassene Wahlvorschläge dürfen in der 2. und 3. Woche vor den Wahlen je ½ Seite (B x H 230 mm x 160 mm) kostenlos sachbezogene Selbstdarstellungen und/ oder die Bekanntmachung der Kandidatenliste veröffentlichen.
Parteien und Wählervereinigungen (Gemeinderat- und Kreistagwahl) können den Saal der Burg Kalteneck ein Mal gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 50 Euro nutzen.

 
 
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